Zehn Jahre in Folge hat das Symphonische Blasorchester (SBO) der Stadt Volkach bei den Wertungsspielen die höchste Auszeichnung erlangt. In der Hauptversammlung des Fördervereins Jugendblasorchester teilte Musikschulleiter Oskar Schwab mit, dass das SBO mit Dirigent Ernst Oestreicher für seine konstanten Leistungen Mitte Mai den Heimatpreis Unterfranken des Landes Bayern erhalten wird. 22 aktive und passive Mitglieder nahmen an dem Treffen im Proberaum der Musikschule teil.

Neben den Berichten von Schwab und den Dirigenten der Orchester standen die Wahlen des Vorstands auf dem Programm. Als Vorsitzende macht Stefanie Freibott weiter, ihre Stellvertreter sind Kerstin Pohli und Christian Zang. Für die Finanzen ist Kassiererin Judith Stöcklein zuständig, für die Protokolle Schriftführerin Renate Schneider. Als Rechnungsprüfer fungieren Peter Haupt und Franz-Josef Zwicker. Zu Beisitzern wurden Felix Engert, Ute Freibott, Anja Hirt, Johanna Hofmann, Franziska Müller und Christian Schlier gewählt.

Die alte und neue Vorsitzende dankte den aus dem Vorstand ausgeschiedenen Sven Baumann (stellvertretender Vorsitzender), Katharina Müller und Renate Scheuring (bisher Beisitzer) für ihren engagierten Einsatz.

Stefanie Freibott will künftig verstärkt die Werbetrommel rühren, damit die momentane Mitgliederzahl von 156 Personen weiter wächst. Ihr Dank galt allen Mitstreitern, die beim Musikschultag, beim Weinfest und beim Jahreskonzert den Verein tatkräftig unterstützten.

Laut Oskar Schwab ist die Anzahl der Lehrer an der Musikschule unverändert. Manuel Scheuring ist als stellvertretender Dirigent für alle Orchester verpflichtet worden. Neben dem SBO haben auch die anderen Orchester bei den Wertungsspielen in den Kategorien Unterstufe, Mittelstufe und Höchststufe mit den Auszeichnungen „ausgezeichneter Erfolg“ teilgenommen, das Jugendblasorchester (JBO) sogar mit „sehr gutem Erfolg“. Beim Kammermusikwettbewerb des Musikbundes nahm nur ein Blechbläserquartett teil.

Hohe Beteiligung an den Proben

„Die Besetzung ist stabil und ausgeglichen“, lautete das Fazit von Dirigent Armin Stawitzki. Im Nachwuchsorchester (NWO) spielen zurzeit 41 und im JBO 55 junge Musiker mit. Die Probenbeteiligung im NWO liege bei fast 100 Prozent. Das NWO hatte acht und das JBO 13 Auftritte.

Die aktuelle Besetzungsstärke beim SBO liegt laut Dirigent Ernst Oestreicher bei 80 Musikern. Als Höhepunkte im vergangenen Jahr nannte er die Grüne Woche in Berlin, das Probenwochenende in Hammelburg, die Serenade, das Bundesbezirksmusikfest in Kirchehrenbach, das Wertungsspiel in der Höchststufe („mit ausgezeichnetem Erfolg“), das Weinfest, das Marktplatzkonzert und das Jahreskonzert, bei dem zwei große Werke gemeinsam mit dem JBO und Solistin Barbara Hölzer (Gitarre) uraufgeführt wurden.