Schaeffler fokussiert sich auf humanoide Roboter: Die innovativen Maschinen sind nicht nur ein attraktives Geschäftsfeld, sie sollen auch in der Produktion eingesetzt werden.
Der Technologieriese Schaeffler hat eine strategische Partnerschaft mit dem britischen Unternehmen Humanoid vereinbart. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung und Lieferung von Schlüsselkomponenten für humanoide Roboter. Dies gab der in Herzogenaurach sitzende Konzern am Dienstag (13. Januar 2025) in Form einer Pressemitteilung bekannt. Im Mittelpunkt der Kooperation stehen demnach innovative Aktoren, die sowohl in radgestützten als auch in zweibeinigen Humanoiden eingesetzt werden sollen.
Schaeffler plant, in den kommenden fünf Jahren mehrere hundert humanoide Roboter in das eigene globale Fertigungsnetzwerk zu integrieren. Damit soll die Automatisierung und Effizienz der Produktionsprozesse gesteigert werden. Ziel ist es laut Schaeffler-CEO Klaus Rosenfeld, in dem wachsenden Marktbereich "eine Schlüsselrolle" einzunehmen. Erst Anfang November hatten die Franken eine Kooperation mit dem Robotik-Spezialisten Neura Robotics verkündet.
Schaeffler und Humanoid schließen strategische Partnerschaft im Bereich humanoider Robotik
Nach Angaben des Zulieferers wollen Schaeffler und Humanoid gemeinsam roboterspezifische und anwendungsbezogene Daten erfassen, um damit KI-Modelle zu trainieren und die Leistung der Roboter kontinuierlich zu optimieren. "Wir setzen dabei auf unsere jahrzehntelange Fertigungsexzellenz und Industrialisierungskompetenz", wird Schaeffler-Chef Rosenfeld in der Verlautbarung zitiert. "Mit Humanoid gewinnen wir einen attraktiven Partner in Europa, der es uns ermöglicht, gemeinsam Innovationen im Bereich der humanoiden Robotik voranzutreiben."
Schaefflers Portfolio für humanoide Roboter umfasst skalierbare lineare und rotatorische Aktoren für präzise Bewegungen. Im Fokus der Partnerschaft steht die Entwicklung und Lieferung von Wellgetriebeaktoren, die vor allem im Oberkörper, in Schultern und Armen eingesetzt werden. Diese zeichnen sich laut Unternehmen durch ein günstiges Gewicht-Drehmoment-Verhältnis, eine große Hohlwelle für interne Verkabelung sowie hohe Präzision und geringe Reibung aus.
"Weiterer Meilenstein": Schaeffler bewertet Kooperation als wichtigen Schritt zur Zielerreichung
Im Rahmen der Kooperation soll die Integration humanoider Roboter in industrielle Umgebungen weiter vorangetrieben werden. Ziel ist es, die Systeme unter realen Bedingungen zu validieren und die Grundlage für eine kommerzielle Nutzung im industriellen Maßstab zu schaffen. "Gemeinsam mit Schaeffler beweisen wir, dass Humanoide zuverlässig, sicher und effizient in Industrieumgebungen arbeiten können", wird Artem Sokolov, CEO und Gründer von Humanoid, in der Mitteilung zitiert.
Das mittelfränkische Technologieunternehmen bezeichnet die Kooperation mit Humanoid wörtlich als "weiteren Meilenstein auf dem Weg, bevorzugter Technologiepartner im Bereich humanoide Robotik zu werden".
Mittlerweile hat Schaeffler auch den Einstieg in die Rüstungsindustrie vollzogen. Der Auto- und Industriezulieferer sieht diesbezüglich ein Milliarden-Potenzial. Strategisch will sich der Konzern stärker im Verteidigungsmarkt positionieren.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.