Im Mai 2015 war sie zur ersten Weinprinzessin in Prichsenstadt gekrönt worden: Hanna I. Bausewein. Nun würde sie gern ihr Amt niederlegen.
Interessierte Bewerberinnen und Bewerber dürfen sich jederzeit gern zu den üblichen Öffnungszeiten bei der Stadtverwaltung oder per Mail unter stadt@prichsenstadt.de melden.
Im Mai 2015 war sie zur ersten Weinprinzessin in Prichsenstadt gekrönt worden: Hanna I. Bausewein. Nun würde sie gern ihr Amt niederlegen, hatte sie schon vor einiger Zeit Bürgermeister René Schlehr gesagt. Und der nahm das Anliegen der jungen Dame in der Sitzung am Donnerstagabend unter „Verschiedenes“ in die Tagesordnung auf.
Fast drei Jahre lang, sagte Schlehr, habe Hanna I. den Ort sehr gut repräsentiert. „Jetzt sind es berufliche Gründe, wegen denen sie ihr Amt niederlegen will“, so Schlehr, „sie hat mir gesagt, dass sie es zeitlich einfach nicht mehr schaffen kann.“ Nun wird eine Nachfolgerin gesucht, was sich ein wenig schwierig gestalten könnte.
Zum einen sind die Winzer in Prichsenstadt, auch weil es nicht allzu viele sind, nicht als Verein organisiert, und zum anderen „sieht es bei deren Töchtern aktuell nicht so aus, als wenn wir dort eine Weinprinzessin finden könnten“.
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Weshalb der Bürgermeister auch eine Lösung für gut befinden würde, wie sie in Iphofen einst gehandhabt wurde: per Anzeige im Amtsblatt bat der Weinbauverein um Bewerbungen, und eine Weinprinzessin müsse auch nicht zwingend die Tochter eines Winzers sein. Da reicht die Liebe zum Wein schon aus, um Weinprinzessin werden zu können.
„Eine durchaus sympathische Lösung“, gibt Schlehr zu und geht noch einen Schritt weiter: „Ich könnte mir auch gut einen Prinzen vorstellen.“ Wobei die Frage nach dem Tragen des obligatorischen Krönchens noch zu klären wäre, „aber auch dafür wird es sicherlich eine Lösung geben“.
Interessierte Bewerberinnen und Bewerber dürfen sich jederzeit gern zu den üblichen Öffnungszeiten bei der Stadtverwaltung oder per Mail unter stadt@prichsenstadt.de melden.