Ein Brand in Schloss Hallburg bei Volkach löste am frühen Montagmorgen einen Großeinsatz der Feuerwehren im Landkreis aus. Das Feuer, das laut bisheriger Darstellung im Gastraum des Schlosses ausbrach, ist gelöscht, Glutnester beschäftigten die Feuerwehr noch bis in den späteren Morgen. Verletzte gibt es laut Feuerwehr-Pressesprecher Moritz Hornung nicht. Die Ermittlungen zur noch unbekannten Brandursache hat die Kriminalpolizei übernommen.

Kurz nach 6 Uhr ertönten im nördlichen Landkreis die Feuerwehrsirenen wegen des Brands im Schloss. Den hatte dem Polizeibericht zufolge eine Reinigungskraft entdeckt. Beim Eintreffen der ersten Hilfskräfte schlugen laut Zeugenberichten schon dichter Rauch und Flammen aus dem unteren Stockwerk.
Wegen der Größe des Brands wurden weitere Feuerwehren – bis zu 170 Brandretter waren laut Hornung im Einsatz – nachalarmiert. Auch der Rettungsdienst und ein Notarzt waren vor Ort. Allerdings waren nach bisheriger Erkenntnis keine Personen mehr in dem Anwesen.

Weil der Brand wegen diverser Glutnester noch länger nicht gänzlich unter Kontrolle war, blieben die Feuerwehren weiter im Einsatz. Zwischenzeitlich wurde auch das Technische Hilfswerk Kitzingen (THW) alarmiert, um Abstützungsarbeiten durchzuführen und den Innenraum des Brandorts auszuleuchten.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei brach das Feuer wohl im Bereich der Gaststätte im Erdgeschoss aus. Wie das Feuer entstehen konnte und welchen Schaden es angerichtet hat, ist laut Polizeibericht noch Gegenstand der Ermittlungen der Kripo.
Die Glutnester waren in der Folge des Brands das Hauptproblem. Obwohl die inzwischen gelöscht sind, hat die Feuerwehr zur Sicherheit Brandwachen eingeteilt. Jeweils neun Mann werden im Vierstunden-Betrieb im Einsatz sein, sagte Sprecher Hornung.
Im Einsatz waren laut Polizei die Feuerwehren aus Volkach, Obervolkach, Gerolzhofen, Stammheim, Astheim, Gaibach, Iphofen, Nordheim, Schwarzenau,Sommerach, Stadtschwarzach, Münsterschwarzach, Prosselsheim, Escherndorf und Zeilitzheim. Vorsorglich war auch der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen und 34 Helfern am Brandort.