Die Bürger nahmen das Angebot der Daheimwiesen in Albertshofen als Festersatz gut an und in Gruppen wurde schön gefeiert. Auch dieses Jahr hatten die veranstaltenden Vereine TSV Albertshofen und Weinbauverein den Einwohnern der Wein- und Gärtnergemeinde ein Angebot gemacht, um am zweiten Augustwochenende irgendwie die Höpper-Daheimwiesen unter dem Titel „Zuhause und unterwegs“ doch gemeinsam feiern zu können.

Weinprinzessin Emmi Wendemuth eröffnete am Samstagabend über die Ortsrufanlage das Fest und animierte zum Feiern in den Höfen, den Gärten oder auf der Straße; mit Abstand, aber doch gemeinsam bei Nachbarn und Freunden. Emmi I. meisterte ihren erstmaligen Ortsruf-Auftritt mit Bravour. Sie setzte sich aufs Fahrrad, um die Menschen direkt als Zaungast in die richtige Stimmung zu versetzen. Für diesen Abend wurden im Vorfeld wieder Getränkepakete mit Wein der Lage Albertshöfer Herrgottsweg, Secco der Seccostation Schneider und Bier der Albertshöfer Sternbräu in einem limitierten Kühlkorb mit Höpper-Logo angeboten.

Der Sonntag begann mit einem vom Posaunenchor umrahmten Festgottesdienst im Freien auf der Festwiese. Der in Albertshofen ansässige Ruhestands-Pastor Reinhard Wick predigte zum Thema „Reichtum und Gnade“. Zwischen dem in Mundart gesprochenen Glaubensbekenntnis und dem Vaterunser der Gemeinde wurden die Fürbittengebete von Emmi I. und weiteren  Weinprinzessinnen aus dem Landkreis gesprochen. Das war der Auftakt für die am Nachmittag stattfindende Dorfrallye. Hierfür musste man sich im Vorfeld anmelden, um eine Startzeit zu erhalten. Die Teilnehmer erhielten von Festleiter Axel Ehliger einen Turnbeutel mit Höpper-Logo. An jeder Station wurde eine Aufgabe oder ein Rätsel gestellt. Wenn dies erfolgreich gemeistert wurde, erhielt man den begehrten Aufkleber. Hinzu kamen Bonussticker, bei dem Wissen über Albertshofen und seine Geschichte gefordert war.

Startpunkt war am Gasthaus zum Anker an der Mainfähre mit der ersten Frage „Warum trägt die Mainfähre den Namen Chris-Tina“. Die Kleingruppen starteten zeitversetzt nach einer kurzen Einweisung durch Philipp Wenkheimer mit einem Spaziergang am Mainufer.

Es forderte ein Torwandschießen am Alten Sportplatz, danach wartete die Seccostation Schneider mit einer Erfrischungsstation in der Spinnenbergstraße. Hier waren Fragen zu geschichtsträchtigen Häusern zu lösen. Anschließend galt es bei Katharina Riedel am Gartenzaun die Rechen- und Zählkünste zu beweisen. Dann war die Alte Markthalle mit Eierlaufen und einer Frage zur Olympia-Kerm an der Reihe. Weiter führte der Weg zur Albert-Schweitzer-Schule. Auf dem Pausenhof wurden die Hüpfkästchen unter den kritischen Augen des TSV Vorstands Ralph Rudolph und seiner Frau zur Herausforderung.

Weiter zum Kindergarten und der nächsten Erfrischungsstation an der Arztpraxis von Dr. Edgar Gramlich, bei dem es natürlich auch zur Erholung die „Schluckimpfung“ mit Wein gab.

Dort wartete auch Weinprinzessin, um mit einem großen Bilderrahmen um Erinnerungsfotos mit den Teilnehmern zu schießen. Der Weg führte weiter über das Rathaus zur Albertshöfer Sternbräu, in deren schattigen Innenhof konnten sich dort die Teilnehmer bei Familie Löschner regenerieren. Über den früheren Zehnthof ging es über den Herrgottsweg zurück zur Mainfähre. Am Mainstrand konnten sich die 23 Teilnehmergruppen nach zweieinhalb Stunden Fußmarsch, Spiel, Spaß und viel Kopfzerbrechen die Füße etwas abkühlen und die noch nicht erreichten Bonuspunkte mit von Pascal Philp gestellten Ersatzfragen im Sammelalbum auffüllen.

Von: Axel Ehliger, Weinfestgemeinschaft Albertshofen