Auf der A9 und der A72 hat es am Freitagabend gekracht. Grund war der plötzlich einsetzende Starkregen, wie die Polizei erklärt.
Am Freitagabend (12. Juni 2026) kam es zu zwei Unfällen auf den Autobahnen rund um Hof. Das berichtet die Verkehrspolizeiinspektion Hof. Gegen 21.30 Uhr wurde demnach der erste Unfall gemeldet. Ein 28 Jahre alter Mann aus Plauen war mit seinem BMW auf der Autobahn in Richtung Chemnitz unterwegs, zwischen den Anschlussstellen Hof-Töpen und dem Autobahndreieck Hochfranken.
Wegen Starkregen verlor er die Kontrolle über das Auto, schreibt die Polizei. Das Fahrzeug schleuderte nach rechts gegen die Außenschutzplanke, wurde abgewiesen und drehte sich. Anschließend rutschte es über die Fahrbahn und prallte in die Mittelschutzplanke. Am Ende blieb der BMW zwischen den Fahrstreifen stehen.
Zwei Starkregenunfälle auf A9 und A72 in Oberfranken - Sperrung und Feuerwehreinsätze
Das Auto war durch den starken Aufprall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und bis das Auto geborgen war, wurde die Fahrbahn der A72 in Richtung Osten komplett gesperrt, heißt es. Der Fahrer wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, konnte dieses aber nach einer Untersuchung unverletzt wieder verlassen.
An der Unfallstelle waren neben dem Rettungsdienst die Feuerwehren aus Feilitzsch und Köditz im Einsatz. Der Schaden wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt.Gegen 22.50 Uhr gab es laut Polizei eine weitere Unfallmeldung. Auf der A9, zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Süd und Gefrees, kurz vor der Zufahrt zum Parkplatz Streitau, war eine 57 Jahre alte Frau aus Bayreuth mit ihrem Mini Cooper in Richtung München unterwegs. Auch sie verlor wegen des Starkregens die Kontrolle über ihr Auto, schleuderte und prallte mit der linken Fahrzeugfront gegen die rechte Leitplanke, wird im Bericht erläutert. Das Auto kam schließlich entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf dem rechten Fahr- und Standstreifen zum Stehen.
Der Rettungsdienst untersuchte die Fahrerin vor Ort. Sie blieb unverletzt. Da das Auto nicht mehr fahrbereit war, wurde auch hier ein Abschleppdienst gerufen. Die Feuerwehr aus Münchberg war zusammen mit dem Rettungsdienst an der Unfallstelle. Der geschätzte Schaden liegt bei rund 10.000 Euro, so die Inspektion.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
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