"Sondersituation": Gemeinde in Oberfranken muss Salzstreuung einschränken

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In Oberfranken steht eine Marktgemeinde vor Herausforderungen beim Streuen der Straßen. Die Bevölkerung wird gebeten, sich auf eine Ausnahmesituation einzustellen.

Aufgrund von Lieferengpässen beim Streusalz sieht sich die Gemeinde Bad Steben (Landkreis Hof) dazu veranlasst, den Winterdienst einzuschränken.

Wie die Gemeindeverwaltung am Freitag (30. Januar 2026) in einem Social-Media-Beitrag mitteilt, habe der Lieferant mit Verweis auf die anhaltende Wettersituation bundesweite Schwierigkeiten bei der Belieferung gemeldet. Die bestellten Mengen an Streusalz könnten derzeit nicht oder nicht im vollen Umfang geliefert werden.

Bad Steben: Winterdienst wegen Streusalzmangel eingeschränkt

Laut Gemeinde sind die in Bad Steben noch vorhandenen Salzvorräte begrenzt. Neue Lieferungen werden demnach frühestens ab der siebten Kalenderwoche erwartet. Bis dahin wird der Einsatz von Streusalz auf Steigungsstrecken und besonders gefährliche Stellen begrenzt.

"Die Bevölkerung wird gebeten, sich auf diese Sondersituation einzustellen und entsprechende Vorsicht bei der Benutzung von Straßen und Gehwegen walten zu lassen", hält Bürgermeister Bert Horn mit Blick auf die aktuelle Lage fest.

In Franken ist in der kommenden Woche mit wechselhaftem Wetter und niedrigen Temperaturen zu rechnen. Die Wahrscheinlichkeit für Schnee, Schneeregen und Frost bleibt weiterhin bestehen. Im Verlauf des Februars könnte es noch einmal äußerst kalt werden. Grund ist die arktische Kaltluft, die nach Osteuropa vorstößt.

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