Beim Höhepunkt der Burgpreppacher Straßenkirchweih, dem Mittelaltermarkt am Samstag und Sonntag, herrschte Kaiserwetter. Schon nach dem Bieranstich am Samstag genossen viele Besucher die Stände, Schausteller und Angebote der Wanderhändler.
Renate Vielhuber hatte erneut einen abwechslungsreichen Mittelaltermarkt organisiert, der sich im Schlosshof, Gesindehof und hinter dem See erstreckte und die Kirchweihtage besonders bereicherte.


Schöner Einblick

An den Ständen boten eine Vielzahl von Handwerkern mit Schmiede-, Holz-, Filz- und Schmuckarbeiten einen schönen Einblick die Arbeitsweise im Mittelalter. Bogenschießen und Geschicklichkeitsspiele boten nicht nur Kindern eine willkommene Abwechslung. Im Lager hinter dem Schlosssee konnten die Besucher zudem authentisches Lagerleben bewundern.
Die Gruppe "Schattenschweif" schließlich rundete mit ihren mittelalterlichen Klängen die historische Atmosphäre ab. Den Abend beschloss ein großes Konzert am Schloss. Sogar wer schon immer gerne mal auf einem Kamel reiten wollte, war in Burgpreppach an der richtigen Stelle. Schaurig wurde es, als Henker "Severinus" sein Handwerk vollstreckte. Mit einer Feuerschau endete der Kirchweihsamstag.
Beim nicht-mittelalterlichen Kirchweihmarkt sorgte im Festzelt nach dem Bieranstich durch Bürgermeister Hermann Niediek die Leuzendorfer Blasmusik für die richtige Stimmung. Das Museum "Nostalgie der Fünfziger Jahre" wartete mit einer Kirchweih-Sonderausstellung auf. Am Nachmittag wurden Schlossführungen durch Baronin Monica von Deuster angeboten.