Der FC Sand hatte im Heimspiel gegen den VfL Frohnlach an die 80 Prozent Spielanteile. Besonders in der ersten Halbzeit dominierten die Hausherren die Begegnung klar. Doch wieder einmal brachten die spielerisch starken Eigner-Schützlinge trotz vier, fünf glasklarer Chancen das Leder nicht im Frohnlacher Netz unter. Wenn es zur Pause 2:0 oder 3:0 für den FC Sand gestanden hätte, wäre das ein völlig korrektes Ergebnis gewesen.

Dass dem nicht so war lag auch am überragenden Gästetorhüter Jonas Hempfling der wie ein Fels in der Brandung seine Mannschaft immer wieder vor einem Rückstand bewahrte. Selbst hatten die Frohnlacher im ersten Durchgang nur zwei halbwegs gute Möglichkeiten, ansonsten liefen sie im wesentlichem nur den Heimspielern hinterher.

Völlig überraschend kamen die Oberfranken in der 50. Minute durch einen vom schwachen Schiedsrichter Philipp Vecera (Rosstal) an den Haaren herbeigezogenen Foulelfmeter zum 0:1. Christian Autsch ließ sich dieses Geschenk nicht entgehen und verwandelte sicher.

Die Heimelf zeigte sich nur kurz geschockt, spielte dann aber wieder stark nach vorne. Als Der Frohnlacher Philipp Beetz als letzter Mann den Sander Florian Pickel im eigenen Strafraum von den Beinen holte, sah dafür die rote Karte. Den fälligen Strafstoß jagte der Sander Spielführer Sebastian Götz in der 64. Minute hoch über den Kasten der Oberfranken.

Als Sand alles nach vorne warf um den Rückstand aufzuholen, fuhr der VfL Frohnlach in der letzten Viertelstunde drei brandgefährliche Konter. Dabei hätten sie locker für eine endgültige Entscheidung zu ihren Gunsten sorgen müssen. Es gelang ihnen jedoch nicht.

Es lief bereits die Nachspielzeit als den Sandern für ihr starkes Spiel doch noch ein wenig Belohnung zuteil wurde. Der agile Florian Pickel legte das Leder für Pascal Stahl auf und der trifft endlich aus etwa 20 Metern mit einem Flachschuss zum 1:1-Ausgleich. Der erste Saisonpunkt für Sand war damit eingefahren, dem Spielverlauf nach hätten es aber drei Zähler sein müssen.