Mit einem Festgottesdienst feierte die Pfarrei St. Magdalena ihr 60-jähriges Bestehen. Der Domdekan Günther Putz zelebrierte zusammen mit Pfarrer Matthias Rusin und Diakon Joachim Stapf den Gottesdienst. In der Predigt stellte er die österliche Kirche in den Mittelpunkt der Messfeier.

Blumentanz der Kinder

Unter Leitung von Johannes Eirich musizierten Musiker aus Würzburg, der Magdalenenchor führte mit den Solisten Sabine Zimmermann (Sopran) und Jutta Schubert-Friese (Alt) Haydns "Missa brevis F-Dur" auf. Die Kinder des Kindergartens St. Magdalena sangen und traten mit einem Blumentanz auf. In der Seitenkapelle lud Diakon Joachim Pfaff zu einem Kindergottesdienst ein. Am Ende des Festgottesdienstes wurde zu einem Stehempfang im Vorhof der Kirche eingeladen.
Als Pfarrgemeinderatsvorsitzender erklärte Johannes Eirich, warum es Grund zum Feiern gebe.
Die Diözese, die Gemeinde und die Vereine sowie viele ehrenamtlich Engagierte hätten einen Beitrag zur Entwicklung der Pfarrei geleistet. Die Pfarrei verfüge über viele lebendige Steine auf dem Fundament Gottes. Johannes Eirich nannte die Kindergarten- und Schulkinder, die Ministranten und Jugendlichen, die jungen Erwachsenen und die Senioren, die KAB, die Frauengruppe, den Magdalenenchor sowie schließlich die Pfarrer, Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat. Mit diesen Bausteinen entstand am Altar ein Bild der Ebelsbacher Kirche.
Die Urkunde zur Pfarreigründung, die Bischof Julius Döpfner unterzeichnet hat, endet mit dem Schlusssatz "Gegeben zu Würzburg am heiligen Osterfeste". Ebelsbach verfüge also über eine österliche Kirche, deren Bedeutung Domdekan Günther Putz heraushob. Gott habe durch Jesus menschliche Züge angenommen und seine Güte erfahrbar werden lassen. Jesus sei lebendiger Stein, auf dem sich aufbauen lasse. In der österlichen Kirche werde spürbar, dass die Menschen lebendige Bausteine der Kirche sind. Der christliche Glaube schließe eine persönliche Beziehung ein.
Domdekan Putz verwies auf Maria von Magdala, welche die Güte des Herrn erlebt habe. Österliche Kirche bedeute, an den Sieg der Liebe zu glauben.

Die Gemeinde unterstützt

Bürgermeister Walter Ziegler überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und dankte allen für das segensreiche Wirken in der Pfarrei. Die Gemeinde, so versprach der Bürgermeister, werde wie schon bisher auch in Zukunft alle Anliegen der Pfarrei wohlwollend behandeln. Die Kirche als Ort, der Menschen zusammenführt, werde auch in Zukunft gebraucht.
Zur Gestaltung des Gottesdienstes trugen die Kindergartenkinder und Vertreter der verschiedenen Gruppen in der Pfarrei bei sowie neben dem Magdalenenchor Sabine Zimmermann (Sopran), Jutta Schubert-Friese (Alt), Miroslaw Bojadziew und Ivan Vaglarov (Erste Violine), Vladimir Turkin und Nikolai Lechenko (Zweite Violine, Viola), S. Muntenau (Cello) und Florian Mayer (Continuo).