Wie geht's mit dem Anlagenring zwischen Raiffeisenbank und Angerbach weiter? Diese Frage stellten sich am Mittwochabend rund 15 interessierte Bürger im Rahmen einer ersten Öffentlichkeitsbeteiligung des nächsten Projektes im Rahmen der Städtebauförderung, das im Verlauf von zwei Jahren umgesetzt werden soll, wie Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD) den Zeitrahmen für die neue Arbeitsgruppe abschätzte. Allererste Überlegungen, über innerhalb der Arbeitsgruppe, die sich in den nächsten Wochen zusammenfindet, zusammengetragen werden, um Planern wie Stadtrat Handreichungen zu geben.

Die Notwendigkeit, in der Walk-Strasser-Anlage tätig zu werden, machte der Bürgermeister an zwei Zwangspunkten fest: Den anstehenden Neubau der Ganztagesbetreuung der Grundschule anstelle der mittlerweile abgerissenen Kujath-Villa wie auch das Alter einiger Bäume.

Dazu sprach Hennemann gleich zu Beginn einen gestalterischen Aspekt, die Beleuchtung, der Stadtmauer, an. Dass aber jeder Wunsch auf Machbarkeit und Finanzierbarkeit abgeklopft werden muss, machten die Aussagen von Bauhofleiter Christian Raehse und Bauamtsleiter Martin Lang deutlich: "Ziel ist eine extensive Bewirtschaftung."

Die Teilnehmer setzten sich aus Mitgliedern des Bund Naturschutz, Anliegern, der Frauenunion und sonstigen Interessenten zusammen.

Die Thematik, dass alte Bäume über kurz oder lang durch Nachpflanzungen ersetzt werden müssen und die Verkehrssicherungspflicht oberste Priorität kam, klang bei den Vertretern der Verwaltung mehrfach an.

Eine Idee, die Planerin Elke Döhler, anklingen ließ, war der Vorschlag, den Diebsturm optisch besser zur Geltung kommen zu lassen. Verabschiedet hat sich Döhler von ihrem früheren Vorschlag, das einstige Goldfischbecken (vor der Kujath-Villa) als Brunnen wieder zu reaktivieren, auch wenn sich Awo-Geschäftsführer Toni Michels dort gut ein Wasserspiel vorstellen kann.

Auf viel Sympathie stieß dabei der Vorschlag des Bürgermeisters, den Bereich zwischen Kindergarten und Betreuungsgebäude so zu gestalten, dass sich darin Kinder tummeln und ihren Spaß haben. Beispielsweise, wenn sie auf einem Baumstamm balancieren oder auf einen Felsbrocken kraxeln.


Das Ende der Schotterwege?

Interessant waren die Überlegung zur Neugestaltung der Wege. Dam mit könnte das Ende des Schotters eingeläutet sein. Zwar sind keine Asphaltdecken angedacht, aber Elke Döhler wie auch Martin Lang sprachen von "wassergebundenen Decken", wofür sich feiner Schotter so verdichtet lässt, dass er zu einer gut begeh- und befahrbaren Oberfläche wird. "Ähnlich dem Modell wie es auf der Straße von Lind nach Losbergsgereuth angewendet wurde?", fragte ein Teilnehmer. "Ja, nur noch feiner", bestätigte Lang.

Wieder vom Tisch scheinen die Pläne, den Wohnmobil-Stellplatz ins Rondell am Altenheim auszudehnen, wie sie im Vorstand der Tourismus- und Werbegemeinschaft wegen etlicher Engpässe zu Stoßzeiten diskutiert worden waren. "Das Thema ist erledigt", sagte Bauhofleiter Raehse.