Eine warme Mahlzeit am Tag - was für die Kinder in Deutschland selbstverständlich ist, wird im fernen Tansania hoch geschätzt. Für soziale Arbeit im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe setzt der "Freundeskreis Pater Klaus" seit Jahren Spendengelder in der Diözese Mtwara in Tansania ein.

Damit wird die segensreiche Arbeit des aus Wonfurt stammenden Pater Klaus Braunreuter fortgesetzt. Viele Projekte, die er während seiner Missionsarbeit ins Leben gerufen hatte, konnte der Seelsorger nicht vollenden, denn der Benediktiner starb 2006.

Studiendirektor Werner Friedel aus Frammersbach, Schulamtsdirektor a. D. Georg Krebs aus Holzhausen und andere Persönlichkeiten führen das Vermächtnis von Pater Klaus fort. Die im laufenden Kalenderjahr gesammelten 4460 Euro kamen ohne Abstriche den acht Kindergärten in der dortigen Pfarrei St. Paul zugute.
Die Kinder erhalten hier neben einer fundierten Grundausbildung durch qualifizierte Erzieherinnen ein warmes Mittagessen.

Das Problem verschärft sich

Wie Friedel in seinem jährlichen Rundbrief mitteilt, kümmert sich die Kinderhilfe in Tansania nun auch um mittellose Straßenkinder in der Hauptstadt Dar el Saalam. Da immer mehr Familien und Kinder in die großen Städte ziehen, verschärft sich dieses Problem zusehends.

Die Straßenkinder gelten als "Freiwild" ohne jedes Recht. Nur zu oft werden sie vergewaltigt, ausgebeutet und gequält. Um dem entgegen zu wirken, soll eine Anlaufstation aufgebaut werden, in der die Kinder und Jugendlichen medizinisch versorgt werden und auch etwas zu essen kriegen.

Alle Spenden unter dem Verwendungszweck "Kinderhilfe Tansania - Pater Klaus" werden unmittelbar und ohne Abzug von Verwaltungskosten für diese Projekte verwendet. Wer diese Arbeit unterstützen will, sollte folgende Bankverbindung nutzen:

Der Empfänger ist die Abtei Münsterschwarzach, Kontonummer: 3015033, Bankleitzahl: 75090300 bei Liga Bank Regensburg. Pater Klaus Braunreuther gehörte einst zur Abtei in Münsterschwarzach.