Maroldsweisach - Mit einer Andacht in der evangelischen Kirche begann am Samstag der Weihnachtsmarkt in Maroldsweisach. Pfarrer Martin Popp-Posekardt bat in seiner Ansprache, trotz des Weihnachtsrummels den Mittelpunkt von Weihnachten nicht zu vergessen.
Rings um das Gotteshaus wurden die Stände aufgestellt, an denen von Weihnachtsbäumen bis hin Basteleien und Handwerkskunst alles zu finden war, was man ind er Adventszeit so brauchen kann. Für das leibliche Wohl hatten wieder zahlreiche Vereine aus dem Marktgemeindegebiet gesorgt. In der "Arche" bot die Kirchengemeinde Maroldsweisach Kaffee und Kuchen.
Der Bürgermeister Wolfram Thein (CSU) und das Christkind Lisa Müller-Gärtner aus Allertshausen eröffneten nach der Andacht den Weihnachtsmarkt. Thein erklärte, dass man bewusst den Weihnachtsmarkt erneut um die evangelische Kirche herum angesiedelt habe, um darauf hinzuweisen, dass der Mittelpunkt des Marktes und Weihnachtsfestes die Kirche sein soll.


Besinnliche Stunden

Gerade weil Weihnachten oft als zu kommerziell, hektisch und stressig angesehen wird, wolle man ein paar schöne, ruhige und besinnliche Stunden dort verbringen. Der alte Brauch, sich an Weihnachten gegenseitig zu beschenken, sollte beibehalten werden, weil ein Geschenk ein Zeichen von Zuwendung darstelle, sagte Thein.
Christkind Lisa erinnerte daran, bei diesem Überfluss an Angeboten auch an Arme und kranke Menschen zu denken. Sie forderte die Anwesenden auf, guten Willen zu zeigen, dem Herzensgefühl zu folgen, Menschlichkeit und Nachsicht zu üben, um das Licht des Friedens in die Welt zu tragen.
Der Nikolaus Ralf Hartmann kam auch heuer wieder mit einem Hundegespann. Sein Schlitten allerdings fuhr auf Rädern, denn von Schnee war an diesem Wochenende keine Spur zu sehen. Das Christkind nahm den Nikolaus mit, um die vielen Kinder zu beschenken. Musikalisch stimmten der Posaunenchor Hafenpreppach, der Gesangverein "Concordia" Maroldsweisach und die Weisachtaler Blasmusik Maroldsweisach in der Kirche auf das nahende Weihnachtsfest ein.