Man kann schon von Massen sprechen, die am 4. Adventssonntag den Weihnachtsmarkt in Burgpreppach besuchten. Schon weit vor Burgpreppach parkten die Fahrzeuge mit Kennzeichen aus der ganzen Region. Die Schlossweihnacht, wie sie auch bezeichnet wird, war dieses Jahr von Musik begleitet, zu der man Mittags gleich die Pleichfelder Alphornbläser zu hören bekam.

Bürgermeister Hermann Niediek als Gastgeber hieß die vielen Gäste willkommen und dankte den Kapellen, Vereinen, dem Bauhof für die Vorbereitungen und den vielen Standbetreibern, die den Besuchern die Auswahl schwer machten. Landrat Wilhelm Schneider fand sich auch ein. "Ob er der schönste Weihnachtsmarkt im Landkreis ist, weiß nicht, aber es ist ein schöner Markt", meinte der Landrat.

Er wurde erst besonders schön, als die Dunkelheit hereinbrach und tausende von Lichtern die Schlossweihnacht beleuchteten.
Zwischendurch erfreuten die Schola aus Burgpreppach in der Schlosskirche sowie die Musiker der "Schlossberger" aus Hohnhausen und der Leuzendorfer Musikanten die Besucher mit weihnachtlichen Weisen. Etliche örtliche Vereine sorgten dafür, dass niemand zu hungern brauchte. Unter ihnen war auch NatFam mit Bratäpfel und Gebasteltem, das zugunsten der Kinderkrebshilfe Regenbogen der Uni Würzburg verkauft wurde. Unter den Besuchern war auch das Christkind (Megan Dietz) und der Nikolaus (Heinz Braunreuther) auszumachen. Letzterer lud als Museumsleiter des Museums "Nostalgie der Fünfziger Jahre" im Rathaus zu einer Sonderschau über Krippen und Weihnachtsschmuck aus früherer Zeit ein.

Als sich der Abend zu Ende neigte, wurden vom Marktleiter, Zweitem Bürgermeister Günther Stottele, die drei schönsten Stände prämiert.