"Unser Mainathlon gewinnt immer mehr an Fahrt, auch in der öffentlichen Wahrnehmung. Wir hatten mehr Teilnehmer und waren 2016 sehr zufrieden. Unser Ziel bleibt eine Breitensportveranstaltung, gespickt mit sportlichen Höchstleistungen. Das funktioniert nur mit vielen Helfern, und die Identifizierung mit der Bevölkerung wollen wir beibehalten. Davon lebt unsere Veranstaltung." Dies betonte Matthias Pfuhlmann bei der Vorstellung des dritten Mainathlons, der am Samstag, 14. Juli, die Stadt Eltmann bewegen wird.
Mit rund 200 Einzelstartern und 400 Staffelteilnehmern sowie einem Top-Starterfeld ist der Mainathlon der SG Eltmann, der im zweijährigen Turnus stattfindet, inzwischen der Breitensport-Triathlon schlechthin in Nordbayern. Dies auch deswegen, weil die Wettkampfstrecken viele Naturschönheiten rund um Eltmann tangieren und dazu das Streckenprofil der Rad- und Laufstrecke respektable Steigungen aufweist, die für Breitensportler und Profis eine echte Herausforderung sind.
Der routinierte Langstreckenläufer und Lokalmatador Uli Pfuhlmann betonte deswegen auch, dass die Streckenauswahl so bleibe, wie sie bisher angeboten wurde, auch wenn vereinzelt Änderungen gewünscht wurden. Manche beurteilten sie als zu bergig oder zu lang. Aber gute Sportler könnten damit leben, und wer nicht ganz so gut trainiert sei, für den gelte: "Der Schmerz vergeht, der Ruhm ist für die Ewigkeit." Natürlich sei es nicht einfach, das Ganze zu absolvieren, aber für Sportler sei der Mainathlon eine echte Herausforderung. Außerdem habe man immer wieder die Möglichkeit, sich zu vergleichen, die Zeit nach jemand auszurichten oder den Gegner zu schlagen.
"Wir haben für dieses Jahr auch nicht wie bisher Top-Sportler oder Weltmeister eingeladen. Mittlerweile ist unser Mainathlon so etabliert und hat uns so bekannt gemacht, dass wir das nicht mehr brauchen. Außerdem haben wir schon einige Meldungen von überregional bekannten Sportlern." Nicht Aushängeschilder seien das Wichtigste, sondern ein neuer Teilnehmerrekord, wodurch man das andere kompensieren könne, hieß es.


"Ein einzigartiger Wettbewerb"

Der Eltmanner Bürgermeister Michael Ziegler zeigte sich dankbar für diese großartige Veranstaltung, die sich durch einen enormen Teamgeist und ein vorbildliches Engagement aller Helfer und Sponsoren auszeichne. So blickten inzwischen schon Bürgermeister aus größeren Städten neidisch auf diese Veranstaltung im verhältnismäßig kleinen Eltmann mit seinen 5246 Einwohnern. "Dass unsere Kleinstadt so etwas auf die Beine stellen kann, ist ein Verdienst aller Beteiligten, und der Mainathlon ist ein einzigartiger Werbeträger für unsere Stadt."
Ralf Steinhäuser aus dem Team der Organisatoren war voll des Lobes, mit welcher Begeisterung die Helfer im Einsatz seien. "Mit diesem Spirit sehe ich uns auf einem guten Wege, und darin liegt die Chance für unsere Veranstaltung, mit Idealismus und Begeisterung für die Sache zu stehen."


Programm des Mainathlons

Lokalmatador Uli Pfuhlmann gab zu, dass er noch in einer analogen Welt lebe und die Strecke in- und auswendig kenne. "Aber inzwischen führt auch eine GPS-Datei, die man sich im Netz herunterladen kann, über die richtigen Wege, und jeder Sportler hat die Möglichkeit, sich entsprechend vorzubereiten."
Felix Pfuhlmann befasste sich mit dem sportlichen Teil, der nicht erst im Juli beginne. Deswegen biete man ab April ein regelmäßiges sonntägliches Training ab 9.30 Uhr mit Laufen und Radfahren an. Im Mai/Juni solle je nach Wetterlage auch das Schwimmen im Altmain dazukommen. Ein letztes Intervalltraining mit jeweils 20 Minuten sei dann noch für den Vortag des Wettbewerbs am Freitag, 13. Juli, geplant. Die Ausgabe der Startnummern erfolge von 18 bis 20 Uhr, und ab 19 Uhr gebe es die Möglichkeit zur "Vorbelastung" auf der Strecke.
Am Samstag, 14. Juli, können von 12 bis 14 Uhr nochmals die Startunterlagen abgeholt werden. Der Start für die Einzelsportler mit 750 Meter Schwimmen im Altmain, 23 Kilometer Mountainbike und 7,3 Kilometer Laufen ist um 15.30 Uhr. Die Staffeln werden um 16 Uhr auf die Strecke geschickt. Die letzten Athleten im Ziel werden bis spätestens 19.30 Uhr erwartet, denn um 20.30 Uhr findet die Siegerehrung statt.
Neben dem sportlichen Wert soll der Mainathlon ein Fest für die ganze Familie und die Stadt sein. Dies wird durch ein entsprechendes Rahmenprogramm auf dem Sportgelände ermöglicht, das in die vierte Disziplin, die abendliche "AfterRace-Party", übergeht. "Ziel ist dabei, allen Teilnehmern und Zuschauern eine unvergessliche Kultur- und Sportveranstaltung zu bieten", betonte Ralf Köbrich. Dazu spiele mit "Lost Eden" die "geilste Band der Welt" auf, die bereits für ihre Bühnenshow ausgezeichnet wurde.


Kindermarathon

Das Fest für die Familie wird komplettiert, wenn es für die Kinder der Jahrgänge 2007 bis 2012 auch einen Kindermarathon gibt mit Schwimmen im Schwimmbad sowie den beiden Kurzstrecken fürs Radfahren und Laufen auf der Sportanlage der Mainhalbinsel. Organisator Simon Kandler teilte mit, dass die Startunterlagen hier von den Erziehungsberechtigten abgeholt werden müssen. Ab 1. Mai sei dies auch online im Internet möglich. Der Wettbewerb beginnt um 9.45 Uhr mit dem Start im Eltmanner Freibad. Mit einem Shuttle-Bus würden die jungen Sportler dann zur Mainhalbinsel gebracht, wo gegen 12.15 die beiden anderen Disziplinen gestartet würden.