Es geht weiter, größer und komfortabler. Der Secondhandshop des Roten Kreuzes "Mode & mehr" ist von der Bamberger Straße in die Kapellenstraße 7 umgezogen. Von Montag bis Donnerstag kann gegen kleines Geld gute Kleidung erworben werden. Und vieles mehr wie Spiel- und Schulsachen für Kinder, Accessoires für Damen und Herren, Schuhe und Heimtextilien.
"Es ist umweltfreundlich, wenn Kleidung länger getragen wird", sagt die Ladenleiterin Manuela De Clerk. "Und für hautempfindliche Menschen hat unsere Kleidung den Vorteil, dass die Chemikalien aus dem Herstellungsprozess herausgewaschen sind."
Die Preise sind niedrig. So kostet eine Herrenhose sieben Euro und eine für Damen sechs, egal welcher Hersteller oder welche Marke. "Wir hatten schon Dolce & Gabbana", verrät sie. Hartz-IV-Empfänger und Menschen, die Hilfe zum Lebensunterhalt vom Amt bekommen, erhalten die Waren sogar um die Hälfte günstiger. Und einmal im Monat gibt es alles zum Einheitspreis von 1,50 Euro.
Betreut wird der Laden von De Clerk, zwei ehrenamtlichen Helferinnen und zwei jungen Syrern, die die Tätigkeit als Gelegenheit zum Deutschlernen nutzen. Wer Kleidung abgeben möchte, muss allerdings zum Bayerischen Roten Kreuz in die Henri-Dunant-Straße (Ecke Jahnstraße). Dort ist ein Container aufgestellt und das Team der Kleiderkammer sortiert die abgegebenen Sachen. Ein Teil wird dabei für Notfallopfer zurückgelegt. Was noch handelstauglich ist, kommt zum Rotkreuzladen "Mode & mehr".