Gaspreise Bürgermeister Andreas Hügerich verkündete, dass zum 1. Januar 2017 das Gas billiger wird. Laut Dietmar Weiß, Werkleiter der Stadtwerke Lichtenfels, konnte man sich für das Jahr 2017 um vier bis fünf Prozent bessere Bezugspreise sichern. "Auch die Treuetarifkunden profitieren von dem Preisnachlass", sagte er. Für einen Vierpersonen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunde (kWh) ergebe sich im nächsten Jahr damit eine Einsparung von knapp 70 Euro.

Gewinn Der Wirtschaftsplan der Stadtwerke für 2017 geht von Erträgen in Höhe von etwa 8,65 Millionen Euro und Aufwendungen von 8,6 Millionen Euro aus. Laut Weiß werde damit ein "kleiner Gewinn", gut 52 000 Euro, erwirtschaftet.
Prüfung Die Stadtwerke haben 2015 ordnungsgemäß gewirtschaftet. Das bestätigte Wirtschaftsprüfer Helmut Wiedemann vom Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband.

Citymanager Am 28. Februar 2017 läuft das von der Regierung von Oberfranken auf Vertragsbasis geförderte Citymanagement der Stadt Lichtenfels aus. Der Eigenanteil der Stadt lag bei jährlich 31 000 Euro. Wie Bürgermeister Hügerich erläuterte, hätten sich in den letzten Jahren Überlappungen der Aufgabenbereiche mit Bereichen der Verwaltung gezeigt. Deshalb erachte es die Verwaltung als sinnvoll, eine entsprechende Stelle im Stellenplan der Stadt zu schaffen mit Kosten in Höhe von mit 60 000 bis 70 000 Euro. Dem stimmte der Stadtrat geschlossen zu.
Zuschüsse Stadtkämmerer Johann Pantel stellte die Bedarfsliste für das Städtebauförderungsprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" im kommenden Jahr vor. Es handelt sich um eine Reihe von Maßnahmen für 950 000 Euro. 200 000 Euro sind für Gestaltungselemente und Möblierung der Altstadt vorgesehen, weitere 100 000 Euro für die Beschilderung des Verkehrsleitsystems und 150 000 Euro für das Lichtenfelser Stadtsanierungsprogramm. Ebenfalls gefördert werden sollen unter anderem das Lichtenfelser Geschäftsflächenprogramm sowie der Abbruch von Anwesen in der Judengasse mit jeweils 50 000 Euro. Wie Bürgermeister Hügerich erläuterte, sei die Stadt nicht zwingend an die Durchführung der gemeldeten Vorhaben gebunden. gvö