Der Gemeinderat kommt einfach nicht zur Ruhe. Gegen das Aufstellen eines Sirenenturms am Auweg hatten 45 Bürger aus Lanzendorf Einspruch erhoben. Sie fühlten sich durch den Lärm belästigt und sorgten sich um ihre Nachtruhe. Mit nur einer Gegenstimme von Katja Kreutzer (FW) wurde der Antrag allerdings nach kurzer Diskussion abgelehnt. Das Gremium signalisierte aber Bereitschaft, gegebenenfalls über eine Nachtabschaltung zu beraten.

Laut Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) hätten Untersuchungen ergeben, dass es keinen besseren Standort als am Auweg gebe, denn von dort sei die Sirene auch im benachbarten Kremitz zu hören.

Schall wird noch gemessen

Sebastian Laschka, gemeindlicher Mitarbeiter und Kommandant der Himmelkroner Wehr, erklärte, dass noch Schallmessungen durchgeführt würden, die auch eine bessere Ausrichtung der Schallbecher ermöglichen sollen.

Aufgehoben wurde die Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets "Ortskern Himmelkron" aus dem Jahr 1989. Das hat aber laut Bürgermeister nicht zur Folge, dass in dem Bereich künftig mögliche Städtebauförderungsmaßnahmen unterbleiben.

Grünes Licht gab der Gemeinderat auch für zwei Voranfragen auf Errichtung eines Wohnhauses mit Doppelgarage im Kieselhofer Weg und eines Wohnhauses in der Lindenstraße. Bei letzterem Vorhaben soll mit dem Grundstückseigentümer über eine Grundabtretung für eine mögliche Verbreiterung der Lindenstraße verhandelt werden. Dagegen votierten Alfons Lauterbach (FW), Wilhelmine Denk (BZH) und Frank Günther (parteilos).

Zustimmung fand die Vereinbarung über die Übernahme der Eigenbeteiligung der Teilnehmergemeinschaft der Zweiflurbereinigung Himmelkron mit 10 396 Euro für den Lückenschluss des Geh- und Radweges an der Staatsstraße 2182. Bürgermeister Schneider sprach von einem weiteren Mosaikstein auf dem Weg zu einem Radweg von Himmelkron nach Neuenmarkt.

Für die Kanalauswechslung im Bereich Kulmbacher Straße/Frankenring sollen Honorarangebote für die Ingenieurleistungen eingeholt werden. Schneider rechnet hier mit Kosten von rund 400 000 Euro.

Dachsanierung kommt

Die Sanierung des maroden Dachs auf dem gemeindlichen Tennisheim übernimmt die Firma Weberpals aus Stammbach für knapp 19 000 Euro.

Auf Antrag von Uwe Täuber (CSU-FWG) wird an der Engstelle Gleisenhof/Schulstraße ein absolutes Halteverbot angeordnet. Peter Aßmann (SPD) bat darum, sich Gedanken über die Nutzung des leerstehenden früheren Schulhauses am Kirchenring zu machen.