Paul Höll (CSU) wurde in der Stadtratsitzung als Nachfolger von Norbert Kleinsorge als Stadtrat erneut vereidigt. Denn Höll gehörte bereits früher dem Gremium an. An Kleinsorges Stelle rückt Christina Lepper (CSU) im Bauausschuss nach. Einstimmig beschloss der Stadtrat, Kleinsorge die Ehrenbürgerwürde zu verleihen. Der Termin des Festakts wird noch bekanntgegeben.
Der Ausgeschiedene gehörte 36 Jahre dem Rat an und hat sich besondere Verdienste um die Seniorenarbeit erworben. Er gründete den Seniorenbeirat, initiierte einen PC-Stammtisch für Ältere, war maßgeblich am Bau der Toilettenanlagen am Bahnhof beteiligt und gestaltete bis 2008 die Homepage der Stadt. Weiter engagierte sich Kleinsorge viele Jahre lang in der katholischen Kirchengemeinde, im dortigen Pfarrgemeinderat und als Kirchenpfleger.
Am Ende der Ratssitzung bat Norbert Siewertsen (FW) um die Entbindung von seinem Amt als Stadtrat.


Keine Übernahme der Kosten

Abgelehnt hat der Stadtrat, die Beiträge für Asylbewerber beim Sportverein BSV zu übernehmen. Zum einen wolle man keinen Präzedenzfall schaffen. "Die Teilnahme am öffentlichen Leben ist gut, muss aber für alle und für alle Vereine gelten", betonte Matthias Götz (SPD).
Zum anderen sei ein Betrag von sieben Euro pro Monat zumutbar, da Asylsuchenden ein Betrag von 44,26 Euro pro Monat für Freizeit, Sport und Kultur gezahlt werde.