Halb Weisbrunn war auf den Beinen, als am Donnerstag das neue Feuerwehrauto erstmals ins Dorf fuhr. Direkt im Werk in Ulm hatte Kommandant Thomas Neeb mit einem ganzen Team das TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser) abgeholt und dort auch eine erste Einweisung erhalten.
Auch Vertreter vieler Nachbarwehren, Bürgermeister Michael Ziegler und viele Stadtratsmitglieder waren zu diesem Anlass nach Weisbrunn gekommen.
Baujahr 1973 ist das bisherige Weisbrunner LF8, zweimal haben die Mitglieder der Wehr das Auto generalüberholt, entrostet, neue Teile eingeschweißt, damit es so lange seinen Dienst getan hat.


Mehr Ausrüstung an Bord

Das neue Auto ist nach Angaben der Weisbrunner Feuerwehrleute nicht nur wesentlich angenehmer zu fahren, es hat auch mehr Ausrüstung an Bord, erstmals auch Atemschutz. Sechs Mann bilden die Besatzung, sie können dank des 750 Liter-Wassertanks direkt in die Brandbekämpfung eingreifen. Auch ein Schaumtank steht zur Verfügung, ebenso ein Hochdrucklüfter. Das Fahrzeug ist bereits mit dem neuen Digitalfunk ausgerüstet. Für die technische Hilfeleistung sind eine Tauchpumpe, Motorsäge, Stromerzeuger, ein Beleuchtungssatz und ein Lichtmast an Bord.
Die Feuerwehr Weisbrunn hat derzeit 39 aktive Mitglieder, dazu 13 Jugendliche in der Jugendwehr. Schon seit zwei Jahren sind Atemschutzgeräteträger in die Ausbildung gegangen, die bisher mit der Eltmanner Wehr ausrückten und jetzt auch mit dem eigenen Fahrzeug zum Einsatz kommen können. 14 Wehrleute aus Weisbrunn können als Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden. sw