Michael Busch

Zwecks Parken am Berg gibt es im Grunde nur einen einzigen vernünftigen Tipp: Irgendwo in einem Ortsteil Erlangens oder einer der Dörfer rundherum parken und dann mit dem Bus bis zum Berg weiterfahren. Aber auch darauf achten, dass es nachts wieder zurück geht, sonst kommt die teurere Variante Taxi hinzu.
Wer sich mit dem Auto in die Stadt traut, muss allerdings damit rechnen, dass die Parkplatzsuche ab den Mittagsstunden kein Vergnügen darstellt. Die großen Parkeinheiten gibt es zunächst einmal an der Parkplatzstraße, unterhalb des Bahnhofes gelegen.Etwa 1000 Parkplätze stehen dort zur Verfügung. Zu Fuß braucht es dann etwa 10 Minuten auf den Berg, mit dem Bus knapp drei Minuten exklusive der Wartezeiten. Kosten: acht Euro für das Tagesticket.
Ein weiterer Parkplatz wartet am Ortseingang Bubenreuth. Hier dauert es gut 15 Minuten zu Fuß den Berg zu erklimmen. In diesem Fall ist der Begriff Bergwanderung aber auch mehr als gerechtfertigt, denn es geht zunächst mal heftig bergauf, um die knapp 60 Meter Höhenunterschied zu bewältigen. Dieser Parkplatz ist ebenfalls kostenpflichtig, schwankt aber von Jahr zu Jahr, entspricht aber weitgehend den Preisen der Erlanger Innenstadt.
Ein "Edelparkplatz" befindet sich direkt unterhalb des Entlas-Keller (im Übrigen ein Geheimtipp für Radler, die nicht auf dem großen Fahrradparkplatz parken wollen). Hier kostet es aber bereits einen zweistelligen Betrag für den Nutzer - näher geht fast nicht mehr. Fast nicht mehr, denn einige wenige Anwohner in der Schützenstraße stellen ihre Parkplätze ebenfalls zur Verfügung. Diesen Platz muss man aber deutlich vorher abgeklärt haben, um in den Genuss zu kommen unterhalb des Riesenrades sein Vehikel unterzustellen. Also noch mal in der Summe: Je weiter weg, desto günstiger.