Im Nachbarlandkreis Bamberg besuchte der CSU-Ortsverband Trossenfurt-Tretzendorf die Firma Metzgerei Böhnlein. Dort werden wöchentlich rund 1600 Schweine verarbeitet. Böhnlein beliefert im Umkreis von 200 Kilometern Krankenhäuser, Kantinen, Altenheime, Gaststätten und viele kleine Metzgereien mit Bräten und Rohwaren, verarbeitet aber auch im Hause weiter zu Schinken und Wurst.


Gut desinfiziert

Erst nach gründlicher Desinfektion, ausgestattet mit Schutzkleidung, Haarnetz und Mundschutz, durften die Gäste die Produktionsstätten betreten. Zuvor waren sie über die Geschichte des Familienunternehmens Konrad Böhnlein informiert worden. Fritz Böhnlein gründete die Metzgerei 1921 in der Eckbertstraße in Bamberg. Sohn Konrad baute das Geschäft aus und beschäftigt heute 250 Mitarbeiter. Die nächste Generation Böhnlein ist ins Geschäft eingestiegen. Böhnlein legt Wert auf den Bezug von Tieren aus regionalen Betrieben, das gleiche gilt für die weiteren Zutaten und Gewürze. Langjährige Geschäftsbeziehungen und kurze Wege seien die besten Grundlagen für gute Produkte, erfuhren die Besucher von der Firmenphilosophie. In der Produktion gewannen die Steigerwälder interessante Einblicke. Nur 300 Meter entfernt ist der Bamberger Schlachthof, dennoch werden die Tierhälften natürlich mit Kühlwagen angeliefert. Modernste Maschinen helfen den Metzgern bei einer schnellen und hygienischen Verarbeitung bis hin zur Verpackung. Ab Mitternacht bis in die frühen Morgenstunden fahren dann die Lieferwagen die Waren zu den Kunden.
Beeindruckt von der Besichtigung, mundete den CSU-Mitgliedern die abschließende Brotzeit besonders gut.


Bewusste Fleischverarbeitung

Vorsitzender Hans Albert dankte der Firmenleitung für die interessanten Einblicke in moderne und dennoch traditionsbewusste Fleischverarbeitung. sw