Ein Gotteshaus ohne Orgel, eine Messe ohne Musik? Möglich, aber nicht so schön. Und deshalb ist es ein großes „Vergelt’s Gott “ wert, wenn es Menschen wie Martin Franz gibt, die dieses schöne, klingende und volltönende Instrument beherrschen.

Seit 40 Jahren füllt er die Kirche St. Michael in Nurn mit den Melodien, die er der Orgel entlockt. Mit jubilierenden Liedern an Freudenfesten, mit traurigen Liedern bei Beerdigungen und mit modernen Liedern etwa bei Erstkommunion oder Trauungen. Als er damals vor 40 Jahren diesen Posten übernahm, war man in der Kuratie froh, wieder einen Organisten zu haben. Und man merkte von Anfang an, wie gern und gut er spielte.

Martin Franz ist kein großer Redner. Ein „Grüß Gott “ und ein „Auf Wiedersehen“ reichen meistens völlig aus für ihn. Wortkarg wie der Heilige Josef, aber immer da, wenn er gebraucht wird. Zuverlässig und treu, auf ihn ist Verlass. Und er spielt ja nicht nur für die Gläubigen, sondern vor allem immer zur größeren Ehre Gottes .

Am vergangenen Wochenende gratulierte Pfarrer Richard Reis dem Organisten Martin Franz deshalb herzlich zum 40-jährigen Orgeljubiläum. Er dankte ihm für die jahrzehntelange Treue und hoffte, dass der treue Orgelspieler noch viele Jahre gesund an „seinem“ Instrument spielen kann. Diesem Dank schlossen sich Ingrid Burkert-Mazur und die Vertreter des Pfarrgemeinderates an. red