Nun herrschen hier beste Rahmenbedingungen. Das Gebäude ist barrierefrei erschlossen und die Technik entspricht modernsten Anforderungen. Zudem wurde das Obergeschoss massiv erweitert und neue, raumhohe Fenster sorgen für helle Räume. Auch die dringend benötigten Sozial- und Personalräume konnten geschaffen werden.
Erfreulich, dass die Gesamtkosten, die ja bereits im Jahr 2022 bei der Antragstellung auf 3.470.000 Euro geschätzt wurden, nach drei Jahren mit 3.450.000 Euro abgeschlossen werden konnten. Großer Dank gebühre MdL Jürgen Baumgärtner und dem Freistaat Bayern, der mit 2,45 Millionen Euro den größten Anteil der Kosten trage. Der Eigenanteil für die Kommune liege bei rund 600.000 Euro – Geld, das für die familienfreundliche Marktgemeinde sehr gut angelegt sei, so der Rathauschef.
Die weitere Zuständigkeit liegt bei der Evangelischen Kirchengemeinde bzw. der Verwaltungsstelle mit Pfarrer Jochen Pickel und Rainer Mattern.
Im Erdgeschoss befinden sich nun neben den beiden Krippen-Gruppen ein Bistro, der Elternwarteraum sowie ein Multifunktionsraum, der viel Platz für Bewegung, Sport oder Elternabende bietet.
Im Obergeschoss sind drei Gruppen für „Über-Dreijährige“ zu finden. Außerdem wurde die ehemalige „Hausmeisterwohnung“ in Funktionsräume umgewandelt. Diese Räume sind überwiegend mit mobilen Möbeln ausgestattet, die verschoben werden können und flexibel bespielbar sind. Diese Gestaltung spiegelt das pädagogische Verständnis wider: Es wurden Räume geschaffen, die viele Möglichkeiten bieten. Räume, in denen die Kinder ihre eigene Welt gestalten können, egal ob mit Handicap oder ohne. Die Nutzung der Außenanlagen soll, sofern das Wetter mitspielt, im neuen Jahr möglich sein.
Über die großzügige Spende im Wert von 1000 Euro , überreicht durch den Vorsitzenden der Vereinsgemeinschaft Oberlangenstadt und Marktgemeinderat Wolfgang Neumann , freute sich Kindergartenleitung Petra Sterzer mit ihrem Team besonders. Ebenso über die Spende in Höhe von 2500 Euro , organisiert vom Büro Müller Architekten. red