Avatare, 360-Grad-Blick und Live-Chats: Seit Corona ist die Azubi-Akquise bei der Hans Weber Maschinenfabrik virtuell und spannend wie ein Video-Spiel. Nach der Pandemie setzt das Unternehmen auf einen Mix aus Präsenz- und digitalen Angeboten.

Die Digitale Ausbildungsmesse 2021, kurz „DAM!21“ (www.hansweber.de/dam21), der Hans Weber Maschinenfabrik bietet mit nur wenigen Mausklicks, digital im Netz, einen Rundum-Info-Service für Schulabgänger, die einen zukunftsorientierten Ausbildungsplatz suchen – zielsicher abgestimmt auf die „Generation Tik-Tok“. Parallel dazu gibt es für Eltern und Lehrer eine sachlichere Info-Ebene, mit mehr Erklärtext und komplexem Hintergrundwissen.

„Unsere virtuelle Azubi-Messe ist ein Volltreffer“, freut sich Geschäftsführer Ludwig Weber . „Zahlreiche junge Leute haben sich durch die Messe geklickt. Und wir haben in der Folge spannende Bewerbungen erhalten. Auch das Medieninteresse war erfreulich groß“, so Ludwig Weber . „Das Konzept der virtuellen Azubi-Messe gab es schon. Corona hat die Umsetzung beschleunigt. Wir mussten uns überlegen, wie wir trotz der Pandemie Jugendliche im Alter zwischen 14 und 20 Jahren von uns überzeugen können. Das ist absolut geglückt.“ Ludwig Weber : „Wir sind Technologietreiber im Maschinen- und Anlagenbau . Digitalisierung gehört zu unseren Kernkompetenzen. Dennoch sind wir der Meinung: Der beste Messeplatz ist nach wie vor das Unternehmen selbst. Wir meinen: Live vor Ort lässt sich die Faszination des Unternehmens eindrucksvoll und authentisch vermitteln. Deshalb werden wir künftig mit einem hybriden Angebot, d.h. digital und mit persönlicher Präsenz, weiterarbeiten.“

Die virtuelle Azubi-Messe werde es mit kontinuierlichen Updates weiterhin geben, so der Geschäftsführer. Daneben bietet das Unternehmen die Möglichkeit, sich durch Praktika und spezielle Präsenz-Angebote, wie den „Girls Day“, über die Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Mit über 50 Azubis gehört Weber zu den großen Ausbildungsbetrieben in der Region. Das Unternehmen bildet in neun Berufen aus: Technische Produktdesigner , Elektroniker, Industriekaufleute, Mechatroniker, Zerspanungsmechaniker , Industriemechaniker , Fachkräfte für Lagerlogistik, Fachlageristen und Fachinformatiker. Abiturienten haben die Möglichkeit, im Rahmen eines Dualen Studiums eine Ausbildung zum Industriemechaniker oder Mechatroniker mit einem Hochschulstudium in den Fachrichtungen Wirtschaftsingenieurwesen oder Maschinenbau zu verbinden. red