von unserer Mitarbeiterin Gabi Arnold

Coburg — Pfarrer Dieter Stößlein wollte wissen, ob biblische Bilder heute noch so wirkungsvoll sind wie in der Reformationszeit. "Gibt es biblische Geschichten, die sich Kindern und Jugendlichen noch einprägen?", fragte er. Die ökumenische Arbeitsgruppe lud zum Themenjahr "Bild und Bibel" die Schulen zu einer Mitmachaktion ein.
Das Gymnasium Casimirianum mit den Klassen 6a, 6b und 8b, die Klassen 5c, 5d und 6b der staatlichen Realschule CO 1 und die vierte Klasse aG der Melchior-Franck-Schule legten sich mächtig ins Zeug. Sie malten und bastelten biblische Geschichten. Am Donnerstag eröffnete der theologische Referent Pfarrer Stößlein die Ausstellung im Foyer des Ämtergebäudes.
"Die Themengestaltung war frei wählbar, vom Bild bis zur plastischen Installation im Schuhkarton," erklärte Stößlein. So sind neben den gemalten Geschichten auch Bastelarbeiten ausgestellt. Insgesamt haben 150 Schüler 21 kleine Kunstwerke geschaffen. Es handelte sich um ein fächerübergreifendes Projekt in den Fächern Religion und Kunst.
Veronika Hümmer, Lehrerin am Gymnasiums Casimirianum ist begeistert. "Ich habe durch dieses Projekt eine andere Seite der Schüler kennengelernt."
In der Schule wurde gehämmert, gesägt und mit Styropor gebastelt. "Casi-Schüler" haben ein Kreuz gebastelt, das mit bunten Bildern und Texten behängt ist. Es zeigt, wie viele Gedanken sich die Jugendlichen gemacht haben. "Unser Kreuz hat eine positive und eine negative Seite," erklärt Stephanie Bank. Alexander Michelis aus der Melchior-Frank-Schule zeigte eine Bildergeschichte zu dem Bibeltext "die zehnte Plage."
Die Werke der Schüler sindnoch bis zum 29.Juli ausgestellt, die Besucher dürfen abstimmen, das beste Bild soll prämiert werden.