Für André Faber (Freie Bürger) war die Sache klar: "Einen sehr guten Einstand" hat Katharina Molner gefeiert. Seit dem 1. Oktober ist die neue Jugendpflegerin im Amt, bei der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres hat Molner eine erste Bilanz gezogen. Fazit: Die Kinder und Jugendlichen zeigen großes Interesse an den Angeboten, allerdings fehlt derzeit ein geeigneter Treffpunkt.
Allerdings scheint das Ende der Vakanz, was den Jugendtreff angeht, schon in Sicht zu sein. Bürgermeister Markus Mönch (parteilos) berichtete von Gesprächen mit der evangelischen Kirchengemeinde, die wie früher wieder geeignete Räume zur Verfügung stellen könnte. Er werde sich demnächst noch einmal mit Pfarrerin Heidi Reith in Verbindung setzen, sagte Mönch und ließ durchblicken: "Ich bin optimistisch, dass es da weitergeht."
Ein eigener Treff war es auch, der beim "Copoli"-Projekt im Sommer von den Jugendlichen ganz oben auf die Wunschliste gesetzt wurde. Das wusste die Jugendpflegerin aus der Auswertung der "Copoli"-Gespräche. Überraschender war da eher der zweite Punkt, der den Weidhäuser Jugendlichen offensichtlich sehr wichtig ist: Sie wünschen sich einen Raum, in dem sie gemeinsam kochen können. Molner kündigte an sich darum zu bemühen, zudem hofft die neue Jugendpflegerin, vielleicht schon im Januar den Jugendtreff wieder eröffnen zu können.
Arbeitsrechtlich hat Katharina Molner derzeit eine auf 19 Stunden reduzierte Stelle, im Laufe des Jahres 2018 soll die Jugendpflege dann als Vollzeitstelle von der Gemeinde getragen werden. Als einen der Schwerpunkte kündigte die Jugendpflegerin an, schon ab den Weihnachtsferien ein "pädagogisch ausgerichtetes Ferienprogramm" anzubieten.


Volles Angebot in den Ferien

Erfreulich für die Eltern: 2017 wird es für Kinder aus Weidhausen nur vier Ferientage (in der Weihnachtszeit) geben, an denen es kein Angebot im Rahmen eines Ferienprogramms geben wird. Diese Fast-Vollversorgung hat Molner gemeinsam mit dem Team der Nachmittagsbetreuung auf den Weg gebracht. Dafür gab es ein Lob vom Bürgermeister: "Eine solche Quote werden nicht viele Gemeinden im Landkreis haben."