Vom "Sunshine" sang aus vielen Kehlen die Singgemeinschaft Wachenroth. Mehr als genug davon gab es beim "Summersinga" von oben. Da suchte so mancher Besucher nach einem schattigen Plätzchen im Hof der alten Herrnsdorfer Schule.
Im zweijährigen Turnus treffen sich die von Dominik Ignatzek geleiteten Chöre zum "Summersinga" an einem jeweils anderen Ort. Für den Gastgeber, den Chor der "TonArten Herrnsdorf/Sambach" hieß Vorsitzender Friedrich Pröls die Singgemeinschaft Wachenroth, den Gesangverein Weppersdorf und den Männerchor aus Sambach willkommen. Fröhlich beschwingt wie ein Sommertag war das ausgewählte Liedgut. Allerdings nicht ganz so "losgelöst von der Erde" wie das gleichnamige Lied, das die Weppersdorfer Sänger darboten.
Ein bisschen sentimental mit dem Heimweh-Lied "Schön war die Zeit" stimmten sich die Sängerinnen und Sänger aus Wachenroth ein. Schwung brachten die Sambacher Männer mit, als sie den Ohrwurm "Rote Lippen soll man küssen" intonierten. Und am Ende deckte der TonArten-Chor noch einen "Skandal im Sperrbezirk" auf.
Pia Schuhmann aus Weppersdorf begleitete die Chöre am Klavier. Und wie der Vorsitzende Pröls eingangs aus dem Songtext "Der Entertainer" zitierte, wurde nach dem Gesang "noch ein Gläschen geleert". Kaiser Heinrich, der an der Fassade der alten Schule seinen Schutzmantel über das Treffen hielt, drückte ein Auge zu.
Evi Seeger