Ein faszinierendes Konzert erbrachte eine stattliche Spende: Der musikalische Spaziergang durch die vom Krieg bedrohte ukrainische Stadt Odessa, auf den der international aktive Pianist und Komponist Vadim Neselovskyi 200 Zuhörer in Herzogenaurach mitnahm, hatte auch einen erheblichen Benefizeffekt. 4200 Euro resultierten aus der Veranstaltung, die der Zonta-Club Herzogenaurach zusammen mit dem Lions-Club Herzogenaurach in der evangelischen Kirche organisiert hatte. Darauf weist der Verein jetzt in einer Pressemitteilung hin. Die Summe, generiert auch durch den Verzicht des Musikers auf seine Gage, wird an das Deutsche Rote Kreuz , Stichwort „Nothilfe Ukraine“ gespendet. Vadim Neselovskyi hatte sein Werk 2019 geschrieben, durch den russischen Angriffskrieg auf seine Heimat gewann es unversehens Aktualität. In einem gedanklichen Spaziergang durch die umkämpfte Heimatstadt des Musikers („Odesa – A musical walk through a legendary city“) wurden die Facetten der Stadt am Schwarzen Meer in musikalische Bilder verwandelt.

Viele Kontakte

Durch private Musikerkontakte war der in New York lebende Starpianist in die Aurachstadt gelangt. Doris Wiening, ebenfalls Pianistin und designierte Zonta-Vizepräsidentin, überzeugte Vadim Neselovskyi, ein Konzert zu geben. Die designierte Zonta-Präsidentin Karin Hesse bedankte sich auch bei den Sponsoren. Aus Nürnberg war eigens ein Bechstein-Flügel nach Herzogenaurach transportiert worden – unentgeltlich. red