Laut Monatsbericht der Agentur für Arbeit Fürth sind im Landkreis Erlangen-Höchstadt 1710 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 20 Personen oder 1,2 Prozent mehr als im Vormonat, aber 271 oder 13,7 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 2,2 Prozent seit November unverändert, liegt jedoch um 0,3 Prozentpunkte niedriger als im Dezember letzten Jahres. Nachdem die Personalnachfrage im November kräftig angezogen hatte, zeigten sich die ansässigen Arbeitgeber zum Jahresende deutlich zurückhaltender. So wurden im Berichtsmonat 189 offene Stellen gemeldet. Das sind 67 Angebote oder 26,2 Prozent weniger als im Vormonat, aber 64 oder 51,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Seit Jahresbeginn wurden 2123 Vakanzen gemeldet. Das sind 466 Ausschreibungen oder 28,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 840 offene Stellen . Das sind 59 Angebote oder 6,6 Prozent weniger als im November, aber 173 oder 25,9 Prozent mehr als im letztjährigen Dezember.

Im Berichtsmonat sind 2175 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 2,8 Prozent (Vormonat 2,7 Prozent, Vorjahresmonat 3,2 Prozent). Seit Jahresbeginn haben sich 2611 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 637 Personen oder 17,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Seit Jahresbeginn wurden 334 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 6280 Personen. Im Dezember waren es 25 Anzeigen, in denen 1001 Personen benannt sind.

In der Stadt Erlangen sind derzeit 2312 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 35 Personen oder 1,5 Prozent weniger als im Vormonat und 401 oder 14,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Personalnachfrage hat deutlich zugelegt. So haben die Arbeitgeber in Erlangen 554 offene Stellen gemeldet. red