In der Sitzung des Adelsdorfer Bauausschusses besprachen die Gemeinderäte gemeinsam mit Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) in erster Linie Themen, die von Bürgern an das Gremium herangetragen wurden.

Anwohner waren auf den Bürgermeister zugekommen, um auf mögliche verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Straße Am Eisweiher und der Kreuzung dieser Straße mit dem Läusbergring hinzuwirken. Das Problem sei schlicht eine unübersichtliche Verkehrsführung. Zwar kam es, wie von Gemeinderat Günter Münch (FW) angemerkt, an dieser Stelle bisher noch zu keinem Unfall , aber nichtsdestotrotz erkennen die Gemeinderäte an, dass in diesem Bereich, der in einer Tempo-30-Zone liegt, oft zu schnell gefahren wird.

Ein entsprechender Ortstermin mit der Polizei und Bürgermeister Fischkal fand bereits statt. Die von den Anwohnern aufgebrachte Lösung eines Kreisverkehrs wurde einstimmig abgelehnt. Fischkal solle dennoch noch einmal den Kontakt zur Polizei suchen, um andere Maßnahmen zu besprechen, wie beispielsweise die Anbringung weiterer Beschilderung.

Spielplatz bleibt unverändert

Laut manchen Bürgern bedarf es auf dem Spielplatz „SeeSide“ einiger Veränderungen. So stellte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag, auf dem Spielplatz eine Kleinkinderschaukel, eine Wasserpumpe und ein Sonnensegel anzubringen. Der Basketballkorb solle aus dem Fußballfeld hinaus verlegt werden. Wortmeldungen aus den Fraktionen der Freien Wähler und der CSU machten darauf aufmerksam, dass der Spielplatz „SeeSide“ mit beträchtlichem Abstand der neueste und wahrscheinlich auch attraktivste Spielplatz in der Gemeinde sei. Deshalb solle man sich zuerst den Spielplätzen im Ortsteil Aisch widmen, die laut Aischern „mittlerweile langweilig geworden sind“, wie Jutta Köhler (FW) berichtet.

„Wir als Gemeinde konzentrieren uns jetzt erstmal auf die Spielplätze in Aisch“, bestätigte Fischkal die Tendenz im Fahrplan rund um die Spielplätze der Gemeinde. Letztlich einigte man sich, zunächst nichts am Spielplatz „SeeSide“ zu verändern. Laut Beschluss sucht Fischkal das Gespräch mit dem Investor des Baugebiets, um eventuelle Nachbesserungen zu besprechen.

Bereits vergangenes Jahr beschloss der Bauausschuss, dass am Gebäude des im Ortsteil Uttstadt ansässigen Wasserwerks der Gemeinde Adelsdorf die Dachkonstruktion erneuert werden muss. Nicht nur ging der Auftrag nun an die Firma Willert Holzbau direkt aus dem Ort, sondern obendrein nutzt man die Möglichkeit und erweitert die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Ganz im Sinne der Energiewende.