30 Jahre Landkreis-Partnerschaft gemeinsam gefeiert

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Die Landräte Alexander Tritthart (links) und Johann Waschnewski bekräftigen mit der feierlichen Übergabe der Partnerschaftsurkunden die enge Freundschaft zwischen Erlangen-Höchstadt und dem Saale-Holzland-Kreis.
Die Landräte Alexander Tritthart (links) und Johann Waschnewski bekräftigen mit der feierlichen Übergabe der Partnerschaftsurkunden die enge Freundschaft zwischen Erlangen-Höchstadt und dem Saale-Holzland-Kreis.
Daniel Klie/Saale-Holzland-Kreis

Der Kreis Erlangen-Höchstadt und der Saale-Holzland-Kreis (Thüringen) feiern in diesem Jahr das 30-jährige Bestehen ihrer partnerschaftlichen Verbindung. Aus diesem Anlass besuchte eine 20-köpfige Delegation unter der Leitung von Landrat Johann Waschnewski den Landkreis Erlangen-Höchstadt.

Im Rahmen einer Feierstunde besiegelten Landrat Alexander Tritthart und sein Amtskollege die langjährige Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung einer Partnerschaftsbekräftigung. Anschließend trug sich Waschnewski in das Goldene Buch des Landkreises Erlangen-Höchstadt ein. Zu den Gästen der Feierstunde zählten neben Kreisrätinnen und Kreisräten auch langjährige Wegbegleiter der Partnerschaft und Mitarbeiter des Landratsamts. Beide Landräte haben die Partnerschaft bereits vor ihrer Amtszeit persönlich miterlebt und begleitet.

Landrat Tritthart betonte, dass die Partnerschaft von Beginn an ein Gemeinschaftswerk vieler Beteiligter sei, über Generationen hinweg – aus Politik und Verwaltung ebenso wie aus Ehrenamt, Schulen und Initiativen: „Diese Partnerschaft steht für gelebte Zusammenarbeit, für Begegnungen zwischen Menschen und für den Blick über Grenzen hinaus. Keiner wusste damals, wohin sich Deutschland nach der Wende entwickeln würde. Heute stehen wir beide vor ähnlichen Herausforderungen, unsere Landkreise zukunftsfähig aufzustellen.“

Auch Landrat Waschnewski hob die enge Verbindung beider Regionen hervor. Diese sei über Jahrzehnte durch vielfältige Kontakte auf kommunaler, kultureller, sportlicher und wirtschaftlicher Ebene gewachsen. Eine besondere persönliche Verbindung zum Landkreis Erlangen-Höchstadt habe er bereits seit seiner Schulzeit : Als Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Eisenberg nahm er 2001 an einem Austausch am Gymnasium Höchstadt teil.

Ein gemeinsamer Besuch des Erweiterungsbaus am Gymnasium Höchstadt mit Einblicken in moderne neue Physikräume ergänzte das Programm. Dabei standen Themen wie zeitgemäße Schulentwicklung und Bildungsinfrastruktur im Fokus.

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Schülern der Kreismusikschule des Saale-Holzland-Kreises unter Leitung von Svenja Kuhn am E-Piano, begleitet von Romy Mäder und Arthur Meenzen am Akkordeon sowie Vanessa Salovska im Gesang. red