Nahe Zugspitze in den Tod gestürzt: Deutscher Bergsteiger kommt in Alpen um

1 Min
68-jähriger Bergsteiger nahe der Zugspitze tödlich abgestürzt
Der Jubiläumsgrat ist eine anspruchsvolle und lange Bergtour. Ein 68-jähriger Bergsteiger aus Baden-Württemberg kam dort ums Leben. Zuvor galt er zwei Tage lang als vermisst.
68-jähriger Bergsteiger nahe der Zugspitze tödlich abgestürzt
Angelika Warmuth/dpa

Die Tour am Jubiläumsgrat an der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg, ist anspruchsvoll. Ein Mann aus Baden-Württemberg verletzt sich dort tödlich. Er wird erst zwei Tage später gefunden.

Ein 68 Jahre alter Bergsteiger ist bei einem Absturz in der Nähe der Zugspitze ums Leben gekommen. Der Mann aus Baden-Württemberg wurde auf der Südseite des Jubiläumsgrats leblos gefunden. "Der hinzugezogene Bergwacht-Notarzt konnte nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen", teilte die Grenzpolizeiinspektion Murnau mit. Der Jubiläumsgrat gilt als anspruchsvolle und lange Bergtour von der Zugspitze (2962 Meter) zum Hochblassen (2703 Meter).

"Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen besteht der Verdacht, dass der Bergsteiger im Laufe des Freitags, 31. Juli 2026, alleinbeteiligt rund 50 Höhenmeter südseitig vom Jubiläumsgrat abstürzte", erklärte die Polizei. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht. Der Wohnort des Mannes in Baden-Württemberg wurde von der Polizei am Sonntagabend nicht bekannt gegeben.

Toter Bergsteiger nahe Zugspitze gefunden - Mann wurde seit Freitag vermisst

Der 68-Jährige galt seit zwei Tagen als vermisst. Am Samstagmorgen ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd die Meldung über den seit Freitag vermissten Bergsteiger ein. Es seien umfangreiche polizeiliche Ermittlungen eingeleitet worden. Eine Handyortung blieb erfolglos, da das Mobiltelefon des Mannes nicht mehr aktiv war. Zeitgleich wurden Kfz-Spezialisten der Grenzpolizeiinspektion Murnau hinzugezogen. "Mit deren Hilfe konnte das Fahrzeug des Vermissten geortet und das Suchgebiet eingegrenzt werden."

Die Alpine Einsatzgruppe der Polizei, die Polizeihubschrauberstaffel Bayern sowie die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen leiteten eine Suchaktion ein, die nur nachts unterbrochen wurde.

Während die Suchmaßnahmen am Sonntag fortgesetzt wurden, meldeten zwei Bergsteiger den leblosen Mann auf der Südseite des Jubiläumsgrats. Ein Polizeiberg- und Skiführer nahm inzwischen Ermittlungen zum genauen Unfallhergang auf.

Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen