In der Adventszeit waren Ursula Fröhlich und zahlreiche Helferinnen in Herzogenaurach bei vielen Terminen mit Kunstwerken aus Olivenholz und weiteren Geschenkideen bei vielen Terminen vor Ort. Die Mühe hat sich gelohnt. Mit weiteren Spenden kamen 10 500 Euro zusammen, die an Schwester Ruth Reißig von den Maria-Ward-Schwestern für Projekte im Heiligen Land übergeben werden konnten.
Schwester Ruth Reißig hatte lange Jahre als Oberin der Maria-Ward-Schwestern an der Aurach gewirkt und war dann an die deutsche Schmidt-Schule in Jerusalem gekommen. Inzwischen ist ihr Wirkungskreis in Bamberg. Bei ihren Besuchen in Herzogenaurach hatte sie stets über die Situation der Menschen im Heiligen Land informiert.
Seit Jahren lässt einer Gruppe von Herzogenauracherinnen um Ursula Fröhlich die Situation der nicht-israelischen Bevölkerung im Heiligen Land keine Ruhe. Deswegen hat Ursula Fröhlich bereits zum zwölften Mal diese Aktion durchgeführt und die Koordination übernommen. Die bei den Kunsthandwerkern in Auftrag gegebenen Kunstwerke kamen in mehreren Päckchen nach Herzogenaurach. Hier wurden die einzelnen Stücke dann ausgepreist. Außerdem trafen sich Betti Kräck, Agnes Scheer, Anneliese Erhardt und Maria Hirdina an einigen Terminen bei Ursula Fröhlich zum Häkeln und Stricken. An einem Stand am Weihnachtsmarkt konnten so am zweiten Adventswochenende Mützen, Loopschals, Socken und Hüttenschuhe in allen Größe angeboten werden. Gerne angenommen wurden auch Sterne und Herzen aus Holz, die von Kristina Fröhlich und ihrem Mann für den Verkauf angefertigt wurden.
Verkauft wurden die Kunstwerke dann über die gesamte Adventszeit verteilt nach Gottesdiensten in der Stadtpfarrei, in St. Otto, in St. Josef in Niederndorf und in St. Marien in Haundorf. Einzelspenden kamen vom Sozialausschuss der Stadtpfarrei, den Rosenkranzbetern und Privatpersonen.
Das Geld geht in Jerusalem an die Schmidt-Schule, die Armenkasse und Schwester Heidrun, in Bethlehem an die Einrichtungen Créche de la Famille, an das Caritas Baby-Hospital und die Weißen Schwestern, außerdem Schwester Thoma in Emmaus.