Das Gesundheitsamt Haßberge meldet fünf weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der bisher bestätigten Fälle auf 2411 im Landkreis (Stand: 23. Februar, 14.30 Uhr), wie das Landratsamt mitteilte.

2292 Bürger sind inzwischen wieder genesen. Aktuell sind 51 Personen mit dem Virus infiziert. 68 Menschen sind im Zusammenhang mit der Infektion verstorben. Zurzeit werden zehn Personen stationär im Krankenhaus behandelt, davon eine auf der Intensivstation.

In häuslicher Isolation befinden sich 168 Personen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 36,7 (Stand: Dienstag, 0 Uhr).

Für den Fall der Fälle

Was ist zu tun, wenn man eine Ansteckung befürchtet? Bürger, die an Erkältungssymptomen jeder Schwere und/oder an Verlust von Geruchs-/Geschmackssinn leiden, sollten sich telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen mit dem Mediziner besprechen.

Das bayerische Kabinett hat in der aktuellen Sitzung beschlossen, dass ab 1. März folgende Maßnahmen in Kraft treten: Gartenmärkte , Gärtnereien , Baumschulen, Blumenläden und Baumärkte werden ab dem 1. März landesweit unter den gleichen Bedingungen wieder zugelassen, die für die bereits jetzt ausnahmsweise geöffneten Handels- und Dienstleistungsbetriebe gelten. Das bedeutet insbesondere Zutrittsbegrenzungen auf einen Kunden je zehn Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und darüber hinaus einen Kunden je 20 Quadratmeter.

Weitere Öffnungen

Ab 1. März werden neben dem Friseurgewerbe und weitere körpernahe Dienstleistungsbetriebe wieder geöffnet, die zum Zweck der Körperhygiene und Körperpflege erforderlich sind ( Fußpflege , Maniküre, Gesichtspflege). Die Maskenpflicht entfällt bei Kunden nur, soweit die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt (etwa bei der Gesichtspflege).

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, wird ab dem 1. März in Musikschulen Einzelunterricht wieder ermöglicht. Dabei ist der Mindestabstand zu wahren und (soweit das für das betreffende Musikinstrument möglich ist) von Schülern und vom Personal Maske zu tragen.

Bei über 100

Sobald Landkreise die Inzidenzschwelle von 100 erneut überschreiten, sind sie nach geltendem Recht verpflichtet, die neue Inzidenz "unverzüglich" bekanntzumachen. Das bedeutet, dass diese Bekanntmachung binnen 24 Stunden zu erfolgen hat (Karenztag). Ab dem auf den Karenztag folgenden Tag findet dann dort nur noch Distanzunterricht in den Schulen statt und Kindertagesstätten werden geschlossen. red