Grub am Forst — Dieter Oetter ist der neue Ehrenbürger der Gemeinde. Der Gemeinderat berief zur Ernennung eine Sondersitzung ein. Dazu Bürgermeister Jürgen Wittmann (GfG): "Solche Sitzungen hat man selten."
In seiner nicht gerade kurzen Laudatio verwies Wittmann darauf, dass diese Ehrung ein Dank für das Geleistete sei. Oetter werde in vielen Bereichen als Vorbild betrachtet und habe sich um das Gemeinwohl verdient gemacht.
30 Jahre kommunalpolitisches Engagement stehen hinter dem Geehrten, der sich dadurch zu einer Persönlichkeit entwickelt habe, die weit über die Grüber Gemeindegrenzen hinaus bekannt sei.
Verantwortung übernahm er auch 18 Jahre als Zweiter Bürgermeister, als CSU-Fraktionsvorsitzender für zwölf Jahre und durch die Tätigkeit in verschiedenen Ausschüssen und Gremien. Als Kreisrat habe er sich in vorbildlicher Weise sechs Jahre lang für die Belange der Gemeinde eingesetzt.
"Es war ein ganzes Bündel Ämter", so Wittmann, der zudem die zahllosen aktiven und passiven Aktivitäten in Grüber Vereinen Revue passieren ließ, insbesondere die beim TSV Grub. Resümee von Wittmann: "Du genießt uneingeschränktes Ansehen in der Gemeinde, und auch im Landkreis und schreibst ein Stück Gemeindegeschichte."
Für Gemeinderat Volker Gahn (CSU) war Oetter so etwas wie ein Ziehvater und für Gemeinderat Matthias Kreisler (FW) strahlt der Geehrte menschliche Wärme aus.
Sichtlich gerührt meinte Oetter, dass er im Gemeinderat nie Streit suchte und deshalb nachts nach den Sitzungen beruhigt gehen konnte. "Ich bin aus Hof kommend ganz ein Grüber geworden", waren seine Schlussworte.