In der Josefskirche in Königsberg haben Gläubige aus den beiden katholischen Pfarrgemeinden Sankt Josef Königsberg und Sankt Johannes Unterhohenried den Gemeindereferenten Markus Fastenmeier verabschiedet.

Der Seelsorger wirkte in den beiden Gemeinden. Nach zehn Jahren Tätigkeit in Königsberg und Unterhohenried tritt Fastenmeier zum 1. September eine neue Stelle als Ausbilder für Gemeindereferenten in Würzburg an.

Der zahlreiche Besuch gilt als ein Zeichen für das Ansehen und die Beliebtheit des Gemeindereferenten. Die Ökumene war in Königsberg zusammen mit dem evangelischen Pfarrer Peter Hohlweg ein Baustein seines Wirkens.

Darauf ging der evangelische Geistliche auch in einem Grußwort am Ende des Gottesdienstes besonders ein: "Nicht allein die katholische Gemeinde hier und andernorts, sondern auch die evangelischen Christen und so viele andere sind dir zu großem Dank verpflichtet. Ich durfte von dir sehr viel lernen, was es heißt, katholisch zu sein, und entdeckte doch dabei so viele Gemeinsamkeiten über die Konfessionsgrenzen hinweg", betonte Peter Hohlweg.

Seinen letzten Gottesdienst in Königsberg wollte Markus Fastenmeier als einen ganz gewöhnlichen und keinen besonderen Gottesdienst begehen: "Denn das Wort Gottes bringt uns immer etwas", meinte er.

Lothar Pütz vom Pfarrgemeinderat Sankt Josef Königsberg und Michael Bock vom Pfarrgemeinderat in Unterhohenried unterstrichen die großen Verdienste Fastenmeiers und würdigten seine Arbeit.

Der Haßfurter Stadtpfarrer Stephan Eschenbacher dankte "für zehn Jahre enge Weggemeinschaft in der Pfarreiengemeinschaft - vielen Dank für deine Freundschaft." sn