von unserer Mitarbeiterin Sonja Werner

Uehlfeld — Alt und Jung, Familien und Freunde, Kind und Kegel - der Besuch des Uehlfelder Gänsmarkts war auch an diesem Sonntag wieder Tradition für die Bewohner des Orts. Auch mancher Gast von außerhalb ließ sich den Bummel durch die Raiffeisen- und Kirchenstraße nicht entgehen. Rund 30 Stände von meist langjährig treuen Händlern aus dem Ort oder zumindest aus der Region boten von Korb- über Kurzwaren, Schmuck, Spielzeug, Weinverkostung, Pflanzen und allerlei anderem die bunte Mischung, die einen Markt interessant macht.
Nicht zu vergessen natürlich die Ziebela, Waggela und all das andere Junggeflügel, das meist schon am frühen Vormittag - bevor die Temperatur stieg - gekauft wurde. Natürlich waren diese Tierchen besonders bei den Kindern zumindest zum Angucken wie immer sehr gefragt. Dass der Zusammenhalt der Generationen in der Marktgemeinde gepflegt wird, zeigte die Zusammenarbeit des örtlichen Altenheims mit der Kleinkindergruppe Zwergentreff aus dem Kindergarten. Beide boten unter anderem Kaffee und Kuchen an - damit es keine Konkurrenz gibt, standen die Stände einfach nebeneinander. Sitzgelegenheiten und Tische wurden gemeinsam genutzt und die Gäste hatten die freie Auswahl zwischen von den Heimbewohnern nach Omas Rezept gebackenen Köstlichkeiten und dem, was die jungen Muttis so zu zaubern wussten. Die "Gänsmarktfregger", eine aus dem Posaunenchor hervorgegangene Musikgruppe, begeisterte zwei Stunden lang mit fröhlichen Weisen. Die Musiker passten als Neulinge auf dem Gänsmarkt hervorragend ins Programm. Die Imker boten an der Figurenbeute Veit-vom-Berg einen Einblick in das Innenleben der Beute. Honig konnte auch verkostet und erworben werden. Sogar Störche trugen das Ihre zum Gelingen des Marktes bei. Eine ganze Familie war extra gekommen, um die Nester am Kirchturm, dem ehemaligen Lagerhaus und dem Gemeindehaus zu sehen.