Die Freien Wähler lassen nicht locker: Nachdem der weitergehende Antrag, keine Sattelschlepper mehr durch die verkehrsberuhigte Altstadt von Ebern fahren zu lassen, im Oktober 2019 von der Mehrheit im...
Die Freien Wähler lassen nicht locker: Nachdem der weitergehende Antrag, keine Sattelschlepper mehr durch die verkehrsberuhigte Altstadt von Ebern fahren zu lassen, im Oktober 2019 von der Mehrheit im Bauausschuss der Stadt abgelehnt worden ist, folgt nun ein weiterer Vorstoß.
Zumindest an der Westzufahrt soll von Sandhof her eine Tonnage-Begrenzung von maximal 16 Tonnen angeordnet werden. So könnten auch die Geschäfte in der Altstadt weiter problemlos beliefert werden. "Kein Problem für Gaststätten, Blumenhändler, weitere Gewerbetreibende wie auch Seniorenzentrum", hat eine Umfrage bei Betroffenen und Lieferanten laut Freien Wählern ergeben. Probleme ergäben sich aber durch Sattelschlepper, da deren "Kapitäne der Landstraße" auf der Suche nach Großbetrieben und Logistikzentren durch ihr Navi immer wieder auf den Irrweg durch die Altstadt gelotst werden, anstatt die dafür ausgebaute Verteilerspange zu nutzen. "Ein einfaches Verbotsschild am ,Peppo'-Parkplatz (Ecke Heubacher Straße) wäre da schon hilfreich. Ein verwaister Pfosten steht schon dort, und Wendemanöver wären auch nicht nötig", meinen FWE.
Unterstützung
Über 50 Bürger, zumeist Anlieger, unterstützen mit ihren Unterschriften den FWE-Antrag, den die FWE-Stadtratsfraktion nach eigenen Angaben beim Bürgermeister eingereicht hat. Weitere Unterschriftenlisten liegen noch aus, zumal mehrere Anrainer mit der "Aldi"-Umsiedelung einen erneuten Anstieg der Verkehrsbelastung befürchten.
"Wo bleibt eigentlich eine Verkehrszählung oder eine Geschwindigkeitskontrolle in der 30er Zone?", sorgte sich ein Alt-Eberner im Gespräch mit FWE-Vertretern. Deshalb sollte ähnlich wie bei der Ostzufahrt zur Altstadt (Georg-Nadler-Straße) zumindest ein Verbot für die ganz dicken Brummis erlassen werden. Konsequenter wäre es allerdings, so die FWE, Tonnagebegrenzung und Zufahrtsverbot generell für die gesamte Altstadt zu verhängen, also auch am Mini-Kreisel (Gasthof "Post"), wie es im ersten Antrag schon angeregt worden war. red