Im Rahmen eines Ehrungsabends hat CSU-Ortsverbandsvorsitzender Thomas Werner zusammen mit Bundestagsabgeordnetem Thomas Silberhorn langjährige Mitglieder für deren Treue zur Partei ausgezeichnet. Unter den Geehrten war auch Forchheims ehemalige Dritte Bürgermeisterin Maria Wagner, die schon 50 Jahre in der CSU ist.

Die 89-Jährige erinnerte sich noch gut an die Anfänge ihres politischen Wirkens im Forchheimer Stadtrat und ihre Wahl zur Kreisrätin. In der CSU und den verschiedenen Gremien, in denen sie damals vertreten war, setzte sie sich besonders für Menschen mit Behinderung , Kinder , Alleinerziehende und Bedürftige ein.

Neben Dieter George, dem ehemaligen Kulturreferenten der Stadt, und Peter Weingart, der schon mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wurde, konnte sich Thomas Silberhorn noch bei zwei weiteren Parteifreunden für ihre 50-jährige Parteimitgliedschaft bedanken und diesen gratulieren.

Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn ging in seiner sehr emotionalen Rede auf die aktuelle politische Lage und die prekäre Lage in Afghanistan ein. Sein Fazit: „Wir können nicht ersetzen, was vor Ort nicht selbst in die Hand genommen wird. Und ja, die Union hat trotz der schlechten Umfragewerte eine reelle Chance, den nächsten Kanzler zu stellen.“

Silberhorn warnte in seiner Rede vor einem Linksrutsch in Deutschland und verwies in diesem Zusammenhang auf „die Mogelpackung der SPD “: Wer Scholz wählt, bekomme eine linke Regierung , die zusammen mit den Kandidaten der Grünen und der Linken für Umerziehung, Umverteilung und Bevormundung der Bürgerinnen und Bürger stehe. Vorsicht und Umsicht seien die Prämissen, nach denen sich die Bundesregierung in ihren Entscheidungen in der Corona-Pandemie richte. Auch wenn einzelne Maßnahmen nicht immer einleuchteten, so stelle man fest, „dass alle Maßnahmen in der Summe ein gutes Ergebnis erzielen“.

Das A und O sei eine hohe Impfquote, weil nur diese Sicherheit und die Rückkehr in ein normales Leben ermögliche. Silberhorn appellierte deshalb an alle, Werbung für das Impfen zu machen.

Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Hilde Hofmann, Alfons Taschner und Reinhard Hautmann sowie für 30-jährige Mitgliedschaft Margareta Loskarn und Arnold Gruber geehrt.

Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden Fritz Rudl, Martin Schmitt , Robert Glenk und Alexander Hitschfel mit einer Urkunde und einer Ehrennadel ausgezeichnet. red