Die Freiwillige Feuerwehr Rannungen braucht diverse Ausrüstungsgegenstände. Der Feuerwehrkommandant Andreas Klopf hatte mitgeteilt, dass es zur Sicherung des örtlichen Feuerschutzes notwendig sei, diese zu beschaffen. Damit musste sich der Rannunger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschäftigen. Aus der Liste wurden - nach Absprache mit der Feuerwehr - die Posten gestrichen, die mit dem Kauf des neuen Feuerwehrautos verfügbar sein werden.


Einstimmiger Beschluss

Unter anderem sollen verschiedene Druckschläuche, Feuerwehrhelme, Tragleinen, Leinenbeutel, ein Rettungstuch und Schutzanzüge angeschafft werden. Die Kosten belaufen sich laut Bürgermeister Fridolin Zehner (CSU/ FW) auf rund 3300 Euro. Einstimmig einigte sich der Gemeinderat darauf, dass Angebote eingeholt werden sollen und Zehner ermächtigt wird, den Auftrag an den günstigsten beziehungsweise den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben.


Firstziegel locker

Zudem stehen dringende Ausbesserungsarbeiten am Dach des Feuerwehrhauses an. Deshalb wurde dieser Punkt außerplanmäßig auf die Tagesordnung gesetzt. Laut Zehner habe ein Dachdecker festgestellt, dass die kompletten Firstziegel locker sowie einige Dachziegel verrutscht seien. Einstimmig einigte sich der Gemeinderat darauf, mit den Arbeiten die Firma Beck aus Nüdlingen zu betrauen, die ein Angebot über rund 3500 Euro vorgelegt hatte.
Harald Klopf (Bürgerliste) stellte außerdem den Antrag, dass in der nächsten Gemeinderatssitzung das Thema "Schulhof" noch einmal auf die Tagesordnung kommen soll. Mit 10 : 3 Stimmen wurde dieser Antrag bestätigt.
Ein weiteres Thema war die Sanierung des alten Kanals zwischen Regenüberlaufbecken und dem neu gebauten Anschlusssammler. Zu diesem Thema war Architekt Matthias Kirchner erschienen, um den Gemeinderat über verschiedene Möglichkeiten zu informieren. Eine Reparatur würde in dem Bereich wenig bringen, so dass zur Auswahl nur eine Renovierung bzw. die Erneuerung des Kanals stünden. Die Renovierung kann in einer Inline-Lösung erfolgen. Hier werde ein mit Kunstharz getränkter Kunststoffschlauch in den Kanal eingezogen, der anschließend aushärtet. Dieser habe eine Lebensdauer von 30 bis 50 Jahren.


Mahnung zur Eile

Die Kosten für diese Lösung beliefen sich auf schätzungsweise 52 000 Euro brutto inklusive Nebenkosten, wobei dies noch einmal genau zu kalkulieren wäre. Die Erneuerung des Kanals koste rund 100 000 Euro brutto. Aufgrund des derzeitigen Baumbestands sei ein Liner zudem nicht so von den Wurzeln gefährdet wie dies ein neues Rohr wäre.
Wolfgang Röder (parteilos) sprach sich dennoch dafür aus, die Bäume wegzunehmen. Deren Wurzeln zögen auch die Straße in Mitleidenschaft - eine Argumentation, der sich einige der Gemeinderäte anschlossen. "Wenn, dann muss diese Maßnahme aber sofort erfolgen", so Harald Klopf, da man die Bäume nur noch bis Ende Februar fällen dürfe. "Wir sollten hier Nägel mit Köpfen machen und in dem Bereich alle großen Bäume fällen", sagte auch Harald Leurer (parteilos).


8:5 für Baumfällung

Einstimmig einigte man sich darauf, die Sanierung des Kanals im Inline-Verfahren durchzuführen. Mit 8:5 Stimmen wurde beschlossen, die großen Bäume in dem Bereich fällen zu lassen.