Der Bad Kissinger Theaterring ist seit jeher eine feste Größe im Kulturangebot der Stadt und verzeichnet eine Vielzahl treuer Abonnenten. Um dem Theaterring Stabilität zu verleihen und der Intendanz eine höhere Planbarkeit zu geben, wurde 2018 auf Initiative von Martha Müller und Dr. Elisabeth Müller der Freundeskreis Kissinger Theaterring ins Leben gerufen. Jetzt fand die Mitgliederversammlung statt.

Neben Berichten von Vorstand, Schatzmeisterin und Kassenprüferinnen informierte die Intendantin Gerhild Ahnert über die Spielzeit 2022/23 und präsentierte einen Ausblick auf 2023/24. Planung und Buchungen seien weiter schwierig, sie bleibe aber weiterhin gern am Ball, so die Intendantin.

Silvia Zoll berichtete als Vertreterin der Stadt, wie schwierig es ist, zu planen und wieder umzuplanen. Förderungen vom Freistaat seien in 2020 recht gut, 2021 auch noch vorhanden gewesen - voraussichtlich werde der Förderanteil 2022 deutlich geringer ausfallen. Wenn man an die Preissteigerungen denkt, die von den Theatern selbst wie auch der Technik kämen, könne man nur skeptisch in die Zukunft schauen.

Auch die Zahl der Abonnentinnen und Abonnenten sei etwas gesunken, was wohl auch an der Pandemie liege. Theaterring und Freundeskreis hoffen jedoch, dass das neue Programm viele Besucherinnen und Besucher anlockt und dass auch neue Abonnenten zu gewinnen sind. Das Programm der Spielzeit 2022/23 gibt es im Internet unter badkissingen.de/kultur/theaterring. red