Bei den Wahlen während der der Hauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Grub am Forst hat sich ein Wechsel beim Amt des Kelterwarts vollzogen. Bisher übte diesen Posten Vorsitzender Ulrich Kieser mit aus. Künftig ist Florian Kieser als Kelterwart tätig, der berufsbedingt auch über entsprechendes Fachwissen verfügt. Dieses ist notwendig, denn bei Störungen oder Schäden ist eine schnelle Abhilfe wichtig.

"Im letzten Jahr wurden 25 Tonnen Äpfel, Birnen und überwiegend Quitten verarbeitet", gab Ulrich Kieser bekannt. Aufgrund des schlechten Apfeljahres und der neuen Annahmeregelung wurde an nur neun Tagen gekeltert. Viele Helfer waren für Ortsverschönerungsmaßnahmen im Einsatz, berichtete Kieser. "Der Obst- und Gartenbauverein leistet viel Gutes und tut einiges mit seinen Hege- und Pflegemaßnahmen", stellte auch Bürgermeister Jürgen Wittmann fest. Er lobte die Zusammenarbeit mit der Gemeinde. "Es ist schön, bei einem Verein zu sein, der lebt und bei dem sich etwas tut", betonte stellvertretender Kreisvorsitzender Reiner Brückner. Er dankte für das umfassende ehrenamtliche Engagement, welches oftmals auch im Verborgenen passiere. Barbara Lauterbach bat darum, die Gartenarbeit durchaus auch naturnah anzugehen und die eine oder andere Ecke im Garten zum Wohle der Insekten nicht zu mähen. Alexandra Kemnitzer