Auf einer Baustelle in Bayreuth ist ein Kran umgestürzt. Die Beteiligten vor Ort hatten Glück im Unglück - dennoch gibt es Verletzte.
Während zwei Arbeiter sich in der Gondel eines Krans aufhielten, ist das 50 Meter hohe Baugerät umgestürzt. Der Vorfall ereignete sich in der Erlanger Straße am Dienstagnachmittag, dem 7. April 2026. Der Kran fiel auf die Baustelle und kam zwischen zwei Nachbarhäusern auf.
Zunächst hatte die Polizei bekannt gegeben, dass die beiden Arbeiter aus der Gondel unverletzt geblieben seien. Sie seien aber zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht worden, hatte der Sprecher zu dem Vorfall berichtet. In einem Pressebericht der Polizei vom 8. April 2026 schreibt das Polizeipräsidium Oberfranken jedoch, dass die zwei Personen, die sich "zum Zeitpnkt des Umsturzes auf der Leiter im Mast" befunden hätten, "leicht verletzt" worden seien.
Kran auf Baustelle in Bayreuth umgestützt - Zwei Arbeiter bei Sturz verletzt
Auch gebe es Erkenntnisse zu der Ursache des Unglücks: Die Betonstützfundamente hätten während der Aufbauarbeiten nachgegeben, heißt es von der Polizei. Weitere Arbeiter hatten zu diesem Zeitpunkt mit einem Autokran Gewichtselemente an einem Standfuß des Krans angebracht. Die anderen beiden Standfüße sollen auf der Straße gestanden haben.
Der Kran sei daraufhin gegen 16.15 Uhr in eine Baugrube gerutscht und auf zwei Baucontainer sowie das angrenzendes Gartengrundstück gefallen. Die Erlanger Straße war deshalb für rund eine Stunde gesperrt.
Die Ermittler gehen nach ersten Schätzungen von rund 450.000 Euro Schaden aus. Der Baustellenkran hatte bei dem Sturz den Arm des Autokrans abgerissen sowie zwei Baucontainer beschädigt. Die Kriminalpolizei Bayreuth führt die weiteren Ermittlungen.