Die Polizei hat ihre Bilanz für den zweiten Tag des Erlanger Bergs veröffentlicht. Neben Schlägereien wurde ein "Unter-den-Rock-Fotografierer" erwischt.
Die Polizei zieht eine positive Bilanz des Freitags (22. Mai 2026) der Erlanger Bergkirchweih. Auch am zweiten Tag verlief das Fest demnach "sehr friedlich" - trotz hoher Besucherzahlen. Allerdings kam es trotzdem zu mehreren Straftaten - wie bereits bei der Eröffnung am Donnerstag.
Bei insgesamt drei Auseinandersetzungen wurden laut Bericht Polizeiinspektion Erlangen-Stadt sechs Menschen leicht verletzt. Einmal konnte ein 36-jähriger Mann aus Baiersdorf als mutmaßlicher Täter identifiziert werden. Nach einem Streit um einen Sitzplatz schlug er laut Polizei auf eine Frau und einen Mann ein. In einem weiteren Fall sprach der Sicherheitsdienst einen 42-jährigen Nürnberger wegen "Wildpinkelns" an und hielt ihn fest. Der Mann wehrte sich, indem er schlug und schubste.
Berg-Besucherinnen unter den Rock fotografiert - 23-Jähriger tritt Polizisten gegen Kopf
Gegen 21.30 Uhr meldeten demnach Besucher dem Sicherheitsdienst, dass ein Mann mit seinem Mobiltelefon weiblichen Gästen unter die Kleidung fotografiert hatte. Der 31 Jahre alte Deutsche, der in Österreich wohnt, wurde an die Polizei übergeben. Er gab die Vorwürfe zu, heißt es. Sein Mobiltelefon wurde sichergestellt, es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. In Absprache mit der Stadt Erlangen dürfe der Mann für den Rest der Bergkirchweih das Festgelände nicht mehr betreten.
Nach dem Fest auf dem Berg zog es viele Besucher in guter Stimmung in die Innenstadt. Dort waren die Kneipen und Bars gut besucht.In den frühen Morgenstunden am Samstag machte allerdings ein 23-jähriger Mann aus Neustadt an der Aisch Schwierigkeiten. Gegen 2 Uhr zeigte er sich in einer Diskothek in der Hauptstraße derart aggressiv, dass der Sicherheitsdienst ihn hinausbegleitete. Auch den hinzugerufenen Einsatzkräften gegenüber verhielt er sich laut Polizei angriffslustig, sodass er gefesselt wurde. Dabei wehrte er sich, schlug in Richtung der Einsatzkräfte und trat später auf dem Weg zum Fahrzeug um sich.
Dabei traf er einen der Einsatzkräfte am Kopf, wie die Inspektion schreibt. Dieser klagte anschließend über Kopfschmerzen, konnte aber weiterarbeiten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde dem Mann Blut abgenommen. Da er auch danach noch streitsüchtig blieb, verbrachte er den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle, schildern die Beamten. Der Bürgermeistersteg war erneut gut besucht. Schätzungsweise feierten dort bis zu 3000 Menschen. In der Freizeitanlage an der Wöhrmühle war hingegen wenig los. In beiden Bereichen wurden keine Straftaten bekannt, heißt es abschließend. Derweil sorgt eine Forderung aus der Stadtverwaltung bundesweit für Aufsehen: Bestimmte Lieder-Verbote sollen von Wirten durchgesetzt werden. Die schönsten Bilder der Berg-Eröffnung 2026 findet ihr hier.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
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