In einem Tui-Ranking wurden die besten Schnitzel des Landes ausgezeichnet. Ein fränkisches Lokal holte sich dabei Bronze - und ist nun zum Ziel vieler Schnitzelfans geworden.
Das Schnitzel gehört zu den beliebtesten Gerichten im deutschsprachigen Raum. Ob in Wien, Berlin oder Würzburg - überall wird um die perfekte Panade und das zarteste Fleisch gewetteifert.
Doch wo gibt es wirklich das beste Schnitzel? Der Reiseanbieter TUI hat sich dieser Frage angenommen und ein umfangreiches Ranking erstellt - mit einem besonderen Bewertungssystem. Dabei landete ein fränkisches Restaurant unter den Top 10 im Raum Deutschland-Österreich-Schweiz.
Schnitzel-Ranking: Würzburger auf Platz 3 in Deutschland
Die Bürgerspital Weinstuben in Würzburg hat es beim Tui-Schnitzel-Ranking 2026 auf Platz 9 im gesamten deutschsprachigen Raum geschafft. In Deutschland bedeutet das sogar Bronze: Nur die Schnitzelei Mitte und das Ottenthal, beide in Berlin, schnitten besser ab.
Für das Ranking wurden laut Tui 212 Restaurants in Deutschland, Österreich und der Schweiz analysiert. Bewertet wurden dabei die Google-Beliebtheit, der Schnitzelpreis und besondere Optionen wie vegetarische oder glutenfreie Alternativen. In einem weiteren Analyseschritt bewertete ChatGPT die Schnitzelfotos aller Restaurants nach Bräunung, Panade, Größe und Präsentation.
Das Wiener Schnitzel vom Kalbsrücken in den Bürgerspital Weinstuben kostet 29,50 Euro und erreichte einen Gesamt-Score von 74,87 Punkten (höchster Wert: 84,68 Punkte). Beim KI-Qualitäts-Score kam das Würzburger Schnitzel auf starke 9,0 von 10 Punkten (höchster Wert: 9,10 Punkte).
Bürgerspital-Wirt: "Wir machen das halt noch traditionell, wie sich das gehört"
Alexander Wiesenegg, Inhaber der Bürgerspital Weinstuben, freut sich über die Auszeichnung. "Wir machen das halt noch traditionell, wie sich das gehört", erklärt er im Gespräch mit inFranken.de. Das Schnitzel werde ausschließlich aus Kalbsrücken aus der Region zubereitet, paniert mit Semmelbröseln und in Butterschmalz gebraten.
Die Resonanz seit Bekanntwerden des Rankings sei enorm gewesen. Viele Gäste kämen nun gezielt wegen des drittbesten deutschen Schnitzels in sein Restaurant. "Für die Mitarbeiter war das eine schöne Sache - die haben sich gefreut, ein Lob zu bekommen", so Wiesenegg.