Nachbarland kassiert doppelt: Neue Transitgebühr zusätzlich zur Vignette

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Stau nach Unfall im Gotthard-Tunnel
Stau im Gotthard-Tunnel – ein vertrautes Bild für Italien-Urlauber, das künftig noch teurer werden könnte ...
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Kilometerlanger Osterstau vor dem Gotthardtunnel auf der A2
Ostern 2026 am Gotthardtunnel – kilometerlange Staus wie dieser haben das Schweizer Parlament zum Handeln bewegt ...
Osterreiseverkehr - Gotthardtunnel
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Auto verlässt Südportal des Gotthard-Straßentunnels mit neuer Transitgebühr
Ausfahrt aus dem Gotthard-Straßentunnel – hier entscheidet sich künftig, wer zur Kasse gebeten wird. Durch automatische Kennzeichenerkennung an allen Grenzübergängen soll erfasst werden, wer die ...
Gotthard-Tunnel
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Ganterbrücke am Simplonpass in den Schweizer Alpen
Die Ganterbrücke am Simplonpass gehört zu den spektakulären Alpenübergängen, die von der neuen Schweizer Transitgebühr betroffen sein werden ...
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Ganterbrücke am Simplonpass in den Schweizer Alpen
Verkehrsschilder mit Vignetten-Hinweis auf Schweizer Autobahn
Geschwindigkeitskontrolle und Vignetten-Hinweise an Schweizer Autobahnen – bald könnte hier auch die neue Transitgebühr erfasst werden ...
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Einfahrt zum San-Bernardino-Tunnel auf der Schweizer Autobahn A13, wichtige Alpenquerung im Nord-Süd-Verkehr
Einfahrt zum San-Bernardino-Tunnel auf der Schweizer Autobahn A13 – einer der wichtigsten Alpenübergänge im Nord-Süd-Verkehr zwischen der Schweiz und Italien.
Einfahrt zum San-Bernardino-Tunnel auf der Schweizer Autobahn A13, wichtige Alpenquerung im Nord-Süd-Verkehr
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Schweizer Autobahn A3 Zürich-Chur vor verschneiten Schweizer Alpen
Die Autobahn A3 zwischen Zürich und Chur vor der imposanten Kulisse der schneebedeckten Schweizer Alpen – eine der meistbefahrenen Nord-Süd-Verbindungen, die künftig von der neuen Transitgebühr ...
Schweizer Autobahn A3 Zürich-Chur vor verschneiten Schweizer Alpen
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Urlaub in der Schweiz: Malerische Bergstraße in den Schweizer Alpen
Malerische Bergstraßen wie diese locken jährlich Millionen Urlauber durch die Schweizer Alpen – doch die idyllische Durchfahrt wird teurer ...
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Urlaub in der Schweiz: Goldener Adler am Simplonpass Symbol der Freiheit
Der goldene Adler am Simplonpass – ein 9 Meter hohes Symbol der Freiheit und Mahnmal des Zweiten Weltkriegs – steht an einer der wichtigsten Nord-Süd-Routen durch die Schweizer Alpen ...
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Das Parlament eines Nachbarlandes hat eine neue Transitgebühr beschlossen. Wer künftig nur durchfährt, zahlt 23 Euro extra – zusätzlich zur Vignette.

Kilometerlange Staus vor dem Gotthardtunnel, genervte Anwohner und überlastete Infrastruktur – die Schweiz hat genug vom Transitverkehr. Mit einer deutlichen Mehrheit hat das Parlament nun eine neue Durchfahrtsabgabe beschlossen, die ausländischen Urlaubern künftig zusätzlich zur Vignette abverlangt wird. Die Botschaft ist klar: Wer die Alpenrepublik nur als Korridor nutzt, ohne Geld im Land zu lassen, soll künftig zur Kasse gebeten werden - und das zusätzlich zur Mautgebühr.

Für deutsche Urlauber, die traditionell über die Gotthard-Route oder den San-Bernardino-Tunnel nach Italien fahren, bedeutet das eine Kostensteigerung von rund 50 Prozent. 

Neue Transitgebühren in der Schweiz: Wer hier nur durchfährt, muss eine Gebühr zahlen

Reisende, die künftig über die Schweiz in den Süden fahren, müssen sich auf deutlich höhere Kosten einstellen. Das Schweizer Parlament hat mit überwältigender Mehrheit eine neue Transitgebühr beschlossen, die zusätzlich zur bereits bestehenden Vignettenpflicht erhoben werden soll. Die Maßnahme richtet sich gezielt an ausländische Durchreisende, die in der Alpenrepublik kein Geld ausgeben, aber die Infrastruktur belasten und für kilometerlange Staus sorgen.

Die Schweiz ist für zahlreiche Reisende aus Deutschland und anderen europäischen Ländern ein reines Transitland auf dem Weg nach Italien oder ins südliche Europa. An Wochenenden und insbesondere an Ostern, Pfingsten oder zu Beginn der Sommerferien staut sich der Verkehr am Gotthard über mehrere Kilometer, wie das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) berichtet. Die Belastungen sind vielfältig:

  • Kilometerlange Staus vor dem Gotthardtunnel zwischen Göschenen und Erstfeld
  • Massive Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen und Anwohner
  • Schädigung der Lebensräume von Tieren und Pflanzen in den Alpenregionen
  • Ausweichverkehr durch kleine Dörfer und Ortschaften

Parlament stimmt mit deutlicher Mehrheit zu

In der Politik gab es immer wieder Forderungen, den Verkehr über die Alpen mittels Gebühren zu lenken – doch sie fanden bislang keine Mehrheit. Nun hat der Schweizer Nationalrat den Vorstoss des Tessiner SVP-Ständerats Marco Chiesa deutlich mit 173 zu 13 Stimmen bei 3 Enthaltungen angenommen, so SRF. Vertreterinnen und Vertreter aus fast allen Fraktionen hatten mit ihm einen gleichnamigen Vorstoss eingereicht. Einzig die Grünliberale Partei (GLP) stellte sich gegen die Forderung.

Nach dem Ständerat hat damit auch die zweite Kammer des Parlaments zugestimmt – erstmals gibt es eine klare politische Mehrheit in beiden Kammern für eine solche Maßnahme.

Zur Kasse gebeten werden sollen Ausländerinnen und Ausländer, die die Schweiz mit dem Auto von Grenze zu Grenze durchqueren. Der Urner Mitte-Nationalrat Simon Stadler erklärte die Dringlichkeit des Problems: "Das Problem hat sich in den vergangenen zehn Jahren massiv verschärft. Wir haben praktisch jedes Wochenende eine Verkehrsüberlastung, von Frühling bis Herbst."

"Praktisch jedes Wochenende eine Verkehrsüberlastung"

Mit der Gebühr verfolgt er mehrere Ziele:

  • Reduzierung der Staustunden auf den Hauptrouten
  • Verringerung des Ausweichverkehrs durch die Dörfer
  • Entlastung der Pendler: "Unsere Leute kommen nicht mehr zur Arbeit oder von der Arbeit nicht mehr nach Hause"

Die geplante Abgabe soll nach aktuellen Berechnungen rund 21 Schweizer Franken pro Durchfahrt betragen, was umgerechnet etwa 23 Euro entspricht, wie der ADAC berichtet. Entscheidend dabei: Die neue Transitgebühr ersetzt nicht die bestehende Vignette, die derzeit 40 Franken (rund 44 Euro) kostet. Autofahrer benötigen auch weiterhin das klassische "Pickerl" für die Nutzung der Schweizer Autobahnen und Nationalstraßen. Eine Urlaubsfahrt in den Süden über die Schweiz wird dadurch insgesamt rund 50 Prozent teurer als bisher.

Wer nicht länger bleibt, soll zahlen

Das Konzept der Transitgebühr basiert auf einem klaren Prinzip: Wer das Land innerhalb eines bestimmten Zeitfensters – voraussichtlich etwa zwölf Stunden – lediglich durchquert, soll automatisch zur Zahlung aufgefordert werden. Reisende, die sich dagegen länger in der Schweiz aufhalten, dort übernachten oder Geld ausgeben, bleiben von der zusätzlichen Gebühr ausgenommen. Um festzustellen, wer nur auf der Durchreise ist und wer länger verweilt, müssten alle Grenzübergänge überwacht werden – was laut Bundesrat hohe Kosten und einen hohen administrativen Aufwand bedeuten würde.

Besonders interessant sind die Überlegungen zu flexiblen Gebührenmodellen. Nach aktuellen Diskussionen soll sich die Höhe der Transitgebühr nach mehreren Faktoren richten:

  • Verkehrsdichte: Je höher die Auslastung, desto teurer die Gebühr
  • Tageszeit: Stoßzeiten werden stärker belastet als verkehrsarme Stunden
  • Wochentag: Wochenenden und Feiertage kosten mehr als Werktage
  • Saison: Hauptreisezeiten werden teurer als Nebensaison

An Tagen mit besonders starkem Verkehrsaufkommen – etwa zu Beginn der Sommerferien oder an Feiertagen wie Ostern und Pfingsten – müssten Urlauber auf der Durchfahrt deutlich mehr zahlen als unter der Woche außerhalb der Hauptreisezeiten. Dieses dynamische Preismodell soll Anreize schaffen, die Reisezeiten besser zu verteilen.

Stadler legte im Nationalrat eine konkrete Beispielrechnung vor: Bei einem Preis von 21 Franken pro Fahrt könnten über 110 Millionen Franken an jährlichen Einnahmen generiert werden, rechnet die Schweizer Tageszeitung Blick vor.

Diese Gelder sollen in den Nationalstraßen- und Agglomerationsverkehrsfonds fließen und somit direkt dem Ausbau und der Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur zugutekommen.

Ein Drittel des Verkehrs sind reine Durchfahrten

Gemäss dem Bundesamt für Statistik macht der Transitverkehr, also reiner Durchfahrtsverkehr, etwa einen Drittel des Personenverkehrs über die Alpen aus, wie SRF berichtet.

Am häufigsten fahren die Durchreisenden von Deutschland nach Italien. Die Zahlen zeigen auch, dass die meisten Personen, die über die Alpen reisen, dies im Rahmen von Freizeitaktivitäten tun. Auf der Straße ist der Anteil des Freizeitverkehrs mit 87 Prozent besonders hoch – andere Gründe wie das Pendeln für die Arbeit sind weitaus seltener. Neben der GLP stellte sich auch der Bundesrat gegen das Anliegen. Es müssten alle Grenzübergänge überwacht werden, um eine solche Abgabe durchzusetzen, gab er zu bedenken. Auch rechtlich sei die Umsetzung kompliziert, da definiert werden müsste, was genau als Durchfahrt gelte.

GLP-Nationalrätin Barbara Schaffner warnte laut SRF: "Der Vorstoss zielt faktisch darauf ab, ausschliesslich den ausländischen Transitverkehr durch die Schweiz zu belasten. In einer Zeit, in der die Schweiz ihre Beziehungen zu der EU mit den Bilateralen III zu stabilisieren und weiterzuentwickeln versucht, ist das kein zielführender Weg."

Neuerung im Schweizer Transitverkehr: Was sie für deutsche Urlauber bedeutet

Für deutsche Urlauber, die traditionell über die Schweizer Alpen nach Italien, Kroatien oder an die französische Mittelmeerküste reisen, könnte die neue Transitgebühr erhebliche finanzielle Konsequenzen haben. Besonders betroffen sind Familien, die in den Sommerferien oder an Feiertagen unterwegs sind – also genau dann, wenn die Gebühren nach dem geplanten dynamischen Modell am höchsten ausfallen würden. Die Kostenrechnung fällt dabei eindeutig aus: Wer bisher für Hin- und Rückfahrt etwa 75 Euro kalkulieren musste, muss künftig mit über 120 Euro rechnen.

Alternative Routen könnten für manche Reisende attraktiver werden. Wer den Weg nach Italien plant, sollte allerdings bedenken, dass auch auf der Brennerautobahn und Tauernautobahn kilometerlange Staus drohen – teilweise über Jahre hinweg wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:

  • Route über Österreich: Brennerpass oder Tauernautobahn (eigene Mautkosten beachten)
  • Route über Frankreich: Durch das Rhônetal (höhere Mautgebühren auf französischen Autobahnen)
  • Vermeidung der Hauptreisezeiten: Reisen unter der Woche oder außerhalb der Ferienzeiten
  • Längerer Aufenthalt in der Schweiz: Übernachtung, um der Transitgebühr zu entgehen

Verkehrsexperten gehen davon aus, dass sich die Verkehrsströme durch die neue Abgabe verschieben werden. Während einige Reisende auf andere Routen ausweichen, könnten andere bewusst außerhalb der Stoßzeiten fahren, um von niedrigeren Gebühren zu profitieren. Auch die digitale Vignette in Österreich, die 2026 eingeführt wird, könnte die Reiseplanung beeinflussen.

Wer nach Kroatien reist, sollte zudem beachten, dass das beliebte Urlaubsland noch 2026 ein neues digitales Mautsystem im Free-Flow-Verfahren einführt, bei dem Kennzeichen automatisch erfasst werden. Ob die Maßnahme tatsächlich die erhoffte Verkehrsentlastung bringt oder lediglich zu einer Verlagerung auf andere Strecken führt, wird sich erst in der Praxis zeigen.

Fest steht jedoch: Deutsche Urlauber sollten ihre Reiseplanung künftig sorgfältiger kalkulieren und möglicherweise mehr Zeit für die Anreise einplanen, um teure Spitzenzeiten zu vermeiden.

Der weitere Fahrplan bis zur Umsetzung

Nach dem Ja von beiden Räten zum Vorstoss muss der Bundesrat nun eine Vorlage ausarbeiten. Diese wird wiederum dem National- und Ständerat vorgelegt. Am Ende könnte es zu einer Volksabstimmung kommen, denn gemäß der Einschätzung des Bundesrats ist für die Umsetzung einer solchen Durchfahrtsabgabe eine Verfassungsänderung notwendig. Der Bundesrat schreibt in seiner Antwort auf den Vorstoss, dass eine Durchfahrtsabgabe für Ausländerinnen und Ausländer nicht im Widerspruch mit den Abkommen zwischen der Schweiz und der EU stehe, so SRF.

Betroffen von der geplanten Regelung sind alle Nord-Süd-Routen durch die Schweiz. Die wichtigsten Transitstrecken im Überblick:

  • Gotthard-Route: über den Gotthardtunnel zwischen Göschenen und Erstfeld
  • San-Bernardino-Route: über den San-Bernardino-Tunnel
  • Simplon-Route: Über den Simplonpass ins Wallis
  • Weitere Alpenübergänge: Alle grenzüberschreitenden Nord-Süd-Verbindungen

Der Verkehr staut sich dort regelmäßig, insbesondere vor dem Gotthardtunnel. Für eine Hin- und Rückfahrt würden sich bei Einführung der Transitgebühr die Gesamtkosten erheblich erhöhen. Bereits jetzt fallen für beide Fahrten durch den Tunnel rund 31 Euro an, hinzu kommt die Vignette für 44 Euro. Mit der geplanten Transitgebühr würden zusätzlich rund 46 Euro fällig – insgesamt also über 120 Euro nur für die Durchfahrt durch die Schweiz.

Für Millionen von Urlaubern aus Deutschland und anderen europäischen Ländern, die jedes Jahr über den Gotthard nach Italien fahren, könnte der Parlamentsbeschluss konkrete finanzielle Mehrbelastungen bedeuten. Die vertraute Vignette allein wird dann nicht mehr ausreichen – entscheidend wird künftig auch sein, wie lange man im Land bleibt und zu welchem Zweck man überhaupt fährt. Experten raten Reisenden bereits jetzt, alternative Routen zu prüfen oder ihre Reiseplanung anzupassen, um möglicherweise von günstigeren Tarifen außerhalb der Hauptverkehrszeiten zu profitieren.