Ebelsbach — Bei der Sitzung des Gemeinderates am Montag besetzte das neugewählte Gremium weitere Posten: Werner Schöpplein und Sigrid Rippstein wurden zu Seniorenbeauftragten bestellt, Florian Mayer und Roland Metzner zu Jugendbeauftragten.
Hinsichtlich der Erschließung der sogenannten Planstraße E im Baugebiet "Oberer Schönberg" lag ein ausgearbeiteter Vorentwurf des Planungsbüros vor, der vom Gemeinderat einstimmig beschlossen wurde. Der Bauausschuss hatte die Straße in Augenschein genommen. Bürgermeister Walter Ziegler (Bürgernahe Liste) hatte damals erklärt, dass die Trasse gegenüber dem Bebauungsplan in Richtung Bergseite verschoben wurde. Zudem wurde ein zweiter Abwasserkanal am Fuße der unterliegenden Bauparzellen eingeplant, um deren Entwässerung im freien Gefälle zu gewährleisten und den Kanal in der Straßentrasse nicht in Übertiefe errichten zu müssen. In einer Bürgerversammlung war der Wunsch geäußert worden, in der Georg-Schäfer-Straße an der Kreuzung zum Sportgelände ein elektronisches Geschwindigkeitsmessgerät aufzustellen, ein weiteres wurde in Rudendorf gewünscht. Bürgermeister Walter Ziegler regte an, die Geräte wechselweise auch in anderen Orten und an anderen Stellen anzubringen.

Vereine dürfen zwei Säulen nutzen

Die Gesellschaft für Außenwerbung bewirtschaftet fünf Plakatsäulen, die sich im Eigentum der Gemeinde Ebelsbach befinden. Da die Buchungen der Plakatsäulen stark zurückgegangen seien, könne die Gesellschaft ordentliche Pflege nicht mehr garantieren und halte eine weitere Nutzung nicht mehr für sinnvoll. Die Gesellschaft bat um Abbau der Säulen.
Im Gegenzug sollen zwei Plakattafeln errichtet werden. Der Gemeinderat sprach sich für eine Einstellung der Plakatierung auf den Litfaßsäulen aus, aber gegen die Aufstellung von Plakattafeln. Die Säulen am Sportplatz, am Bahnhof und an der Schule sollen abgebaut werden, die zwei an der Tankstelle und dem Parkplatz zwischen Gleisenau und Ebelsbach bleiben erhalten, um Vereinen die Möglichkeit für Plakatierung zu geben.
Über das Amt für Ländliche Entwicklung wird ein Förderprogramm für die Konzeption und Umsetzung eines ländlichen Kernwegenetzes aufgelegt. Wesentliche Bestandteile sind die Erstellung eines Konzepts, eine Bestandsaufnahme und Bewertung der Kernwege, Empfehlungen von Prioritäten mit Grobkosten und Umsetzungsvorschläge. Im Rahmen des Förderprogramms können auch die Planung und Herstellung von Straßen und Weg in Wald und Flur sowie deren Unterhaltung zu 75 Prozent gefördert werden. Die Gemeinde Ebelsbach stimmte der Erstellung der Konzeption und der Umsetzung des Kernwegenetzes zu. may