Die Gartenbaugruppe Haßberge hat mit Dietmar Hofmann aus Kirchaich einen neuen Obermeister. Sein Stellvertreter ist Roland Roth aus Haßfurt, als Schriftführer fungiert Werner Pudell, ebenfalls aus Haßfurt, und als Kassier Franz-Josef Zösch aus Sand. Die Fachgruppe Zierpflanzenbau/Produktion übernahm Dominic Strüttler von Gartenbau Gessner in Ditterswind.


16 Betriebe

16 Betriebe umfasst die Gartenbaugruppe Haßberge, allesamt produzieren vor Ort regionale Pflanzen und wollen die Bedeutung gärtnerischer Qualität unterstreichen. Zur Jahresversammlung hatten die Gärtner Kreisfachberater Guntram Ulsamer eingeladen, der nicht nur die Neuwahl leitete, sondern zum Thema Friedhofsgestaltung referierte. Dieses Thema beschäftigt auch die Kreisgruppe intensiv, da die Friedhofskultur einem starken Wandel unterworfen ist. Die Gärtner möchten ihren Kunden aufzeigen, dass ein bepflanztes Grab nicht automatisch pflegeintensiv sein muss. Außerdem dürfe man die Funktion des Friedhofes als Begegnungsstätte nicht vernachlässigen, erklärte Guntram Ulsamer in seinem Vortrag.
Weitere Themen bei der Jahresversammlung waren die "Pflanze des Jahres", die bienenfreundliche Bidens, die gerade in den Gewächshäusern heranwächst. Gerade auch anhand dieser "Pflanze des Jahres" wollen die Gärtner auf ihre Stärken hinweisen, nämlich die Fachberatung "und die Tatsache, dass wir unsere Produktion an den Wünschen unserer Kunden orientieren", sagte der neue Obermeister. "Außerdem gibt es bei uns natürlich individuelle Floristik zu den verschiedensten Anlässen". Da zunehmend die Discounter Pflanzen und Floristik anbieten, müssten die Gärtner mit ihren Stärken deutlicher in die Öffentlichkeit gehen, in diesem Punkt war sich der neue Vorstand einig. "Wenn es um Nachhaltigkeit und Regionalität geht, dann sind wir Gärtner ganz vorn mit dabei", unterstrich Roland Roth.
In die Öffentlichkeit gehen einige Mitglieder der Gartenbaugruppe Haßberge auch durch ihre Beteiligung an der Landesgartenschau in Bayreuth. Die Erfahrungen aus der Teilnahme an der Kleinen Gartenschau in Alzenau und vorher an der Landesgartenschau in Bamberg seien sehr positiv gewesen, deshalb wolle man auch in Bayreuth wieder dabei sein, erklärte Obermeister Dietmar Hofmann.