Kurz, aber heftig war der Fasching 2016. Auch heuer gab es ein vielfältiges Angebot von Faschingsveranstaltungen für Senioren im Landkreis. Gerda Wagner beispielsweise organisierte in Hausen eine beliebte Veranstaltung, Yvonne Dötzer kümmerte sich mit dem Seniorenteam um die Faschingsnarren in Eggolsheim, und Margrit Kaplan und Sieglinde Seeber unterhielten die feierfreudigen Senioren von Wiesenthau und Pinzberg.
In Eggolsheim ging es hoch her: "Es wurde viel getanzt. Insbesondere beim Auftritt von Retl und Kuni aus Eggolsheim gab es Dauerlachen", schmunzelt Yvonne Dötzer. Denn besonders die nicht ganz jugendfreien Sprüche hatten es allen angetan. "Es waren ja schließlich auch alle Anwesenden alt genug dafürt", lacht Dötzer. 43 Kinder von der Tanzschule "Tanzpunkt" zeigten ihr Können und auch der als Scheich verkleidete Bürgermeister Claus Schwarzmann (BB) begleitete die Veranstaltung. Aus organisatorischen und finanziellen Gründen waren die Seniorengruppen aus Pinzberg und Wiesenthau zusammengeschlossen worden. Margrit Kaplan, die Seniorenbeauftrage aus Wiesenthau, und Sieglinde Seeber, die Seniorenbeauftragte aus Pinzberg, führten als Schlotfegerinnen durch einen kurzweiligen Faschingsnachmittag für Senioren. Sie sangen und schunkelten sich durch eine Reise mit bekannten deutschen Liedern wie "Warum ist es am Rhein so schön".


Witze über das Altersheim

Aus Effeltrich waren die Zwetschgerla und die Jugendgarde aufgetreten. Theresia Dötzer vom Katholischen Frauenbund erzählte Witze und begründete, warum sie nie in ein Altersheim wolle.
Nur vom Tanzen ließen sich die männlichen Senioren nicht unbedingt überzeugen. Damit die Wiesenthauer Senioren nach Pinzberg kommen konnten, war ein privater Fahrdienst organisiert worden. cs/yd